Flüchtlingslager in Griechenland Foto: dpa/Michael Varaklas

Die EU scheitert wieder einmal daran, eine gemeinsame Migrationspolitik zu entwerfen. Ihr fehlt nicht nur die Solidarität im Hier und Jetzt – sondern auch ein über den eigenen Tellerrand hinausgehendes Konzept, kommentiert unser Berliner Korrespondent Jan Dörner.

Berlin - Was seit Jahren nicht gelungen ist, sollte unter deutschem Ratsvorsitz endlich erledigt werden. Selbstbewusst kündigte Bundesinnenminister Horst Seehofer an, bis zum Jahresende eine Verständigung über eine neue europäische Migrationspolitik zu erreichen. Doch davon sind die Mitgliedstaaten nach wie vor weit entfernt. Seehofers Mission ist gescheitert. Die EU-Länder können sich nicht einigen, wie die in Europa um Zuflucht Bittenden unter ihnen verteilt werden sollen. Lieber lassen sie auch in diesem Winter in den griechischen Lagern Kinder wie Erwachsene in Zelten zwischen Müll und Ratten hausen.

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