Die Wände des Mittelschiffs der Predigtkirche mit ihrer hohen Holzbalkendecke sind aus unverputzten, mit Zement verfugten roten Backsteinen. Foto: Gaby Weiß

Die Südkirche in der Esslinger Pliensauvorstadt zählt zu den bedeutendsten Beispielen expressionistischer Sakralbaukunst in Deutschland. Heute gilt sie als Sinnbild für die von politischen und sozialen Umbrüchen geprägte Zeit der 1920er-Jahre

Der imposante Backsteinbau mit den grünen Kupferdächern liegt am Hang oberhalb der Pliensauvorstadt wie eine mächtige Burg. Die 1926 eingeweihte Südkirche ist ein prägnanter Gegenpol zu den drei gotischen Kirchen in der historischen Altstadt. Und was selbst viele Esslinger nicht wissen: Sie zählt zu den bedeutendsten protestantischen Kirchenbauwerken des Expressionismus in Deutschland. Mit dem vielfältigen Nebeneinander von rund-geschwungenen und eckig-kantigen Formen ist die als Kulturdenkmal geschützte Kirche ein Sinnbild für die von politischen und sozialen Umbrüchen geprägte Zeit der 1920er-Jahre. Und hinter dem Altar offenbart sich eine bauliche Besonderheit.

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