Bürgermeister Yalcin Bayraktar, Rabbiner Mordechai Mark Pavlovsky sowie Gerhard Voss, Reinhold Riedel und Isabel Könekamp vom Verein Denk-Zeichen (von links) verlegen zumindest symbolisch die neu angefertigten Stolpersteine für Jette und Ilse Löwenthal. Foto: Roberto Bulgrin

Anfang Dezember wurden in der Obertorstraße in Esslingen zwei Stolpersteine gestohlen, die an NS-Opfer erinnern. Die Gedenktafeln wurde inzwischen gefunden, doch sie sind so stark beschädigt, dass sie nun durch neue ersetzt werden.

Esslingen - Die Mitglieder des Vereins Denk-Zeichen und mit ihnen viele Esslinge­rinnen und Esslinger sind noch immer fassungslos, wenn sie an die Nacht zum 4. Dezember denken: Ein zunächst Unbekannter hatte damals zwei Stolpersteine aus dem Gehweg vor dem Gebäude Obertorstraße 45 herausgebrochen und entwendet, die an die NS-Opfer Jette und Ilse Löwenthal erinnert hatten – eine Gedenktafel für Rosalie Oppenheimer blieb unangetastet. Für Denk-Zeichen war klar, dass die nächtliche Tat eine rasche Reaktion erfordert. Der Verein hat sofort zwei neue Gedenktafeln in Auftrag gegeben, die eigentlich schon am Mittwochnachmittag in der Obertorstraße verankert werden sollten. Weil jedoch die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebs auf sich warten ließen, wurden die neuen Stolpersteine zunächst nur symbolisch verlegt.

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