Bücherei-Chefin Gudrun Fuchs (links) und ihre Stellvertreterin Katrin Hellerich zeigen Matthias Klopfer, wo sie Handlungsbedarf in der Stadtbibliothek sehen. Foto: Roberto Bulgrin

Nach einem Bürgerentscheid 2019 sollte die Esslinger Stadtbücherei erweitert und modernisiert werden. Wegen deutlich gestiegener Kosten will der Oberbürgermeister nun „die Pausentaste drücken“. Die Diskussion geht in eine heiße Phase.

Die Zukunft der Esslinger Stadtbücherei bleibt vorerst in der Schwebe. Seit dem Bürgerentscheid vom Februar 2019, bei dem die Esslingerinnen und Esslinger mit überwältigender Mehrheit für eine Erweiterung und Modernisierung am angestammten Standort im Bebenhäuser Pfleghof gestimmt hatten, schien lange Zeit alles für eine rasche Realisierung des Projekts zu sprechen. Doch dann berichtete der neue Oberbürgermeister Matthias Klopfer vor einigen Wochen in einer „Brandrede“ im Gemeinderat von einer deutlichen Kostensteigerung und empfahl, „die Pausentaste für die 20er-Jahre bei der Stadtbücherei zu drücken“ und das Projekt in die 30er-Jahre zu verschieben. Seither wird hinter den Kulissen heiß über die Zukunft der Bibliothek diskutiert. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause will der Gemeinderat am 25. Juli erstmals öffentlich über die neue Ausrichtung des Büchereiprojekts beraten.

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