Trotz vielfacher Bedrohungen kämpfen die Menschen in Belarus unbeugsam für eine demokratische Zukunft ihres Landes. Foto: dpa

Hunderttausende kämpfen in Belarus für eine demokratische Zukunft und gegen Präsident Alexander Lukaschenko, der als „letzter Diktator Europas“ gilt. In Esslingen verfolgen viele die Entwicklungen genau.

Esslingen - Die Welt hält in diesen Tagen den Atem an und schaut gespannt nach Belarus. Seit sich der umstrittene Staatschef Alexander Lukaschenko nach der Präsidentschaftswahl im August unter höchst fragwürdigen Umständen erneut zum Sieger erklärt hatte, ist es mit der sprichwörtlichen weißrussischen Gelassenheit vorbei. Woche für Woche gehen Hunderttausende auf die Straßen, um für freie und gerechte Wahlen, demokratische Reformen und die Befreiung der mehr als 100 politischen Gefangenen zu kämpfen. Und obwohl Lukaschenko, der vielen als „letzter Diktator Europas“ gilt, die Demokratiebewegung von seinen maskierten Sondereinsatzkräften rücksichtslos niederknüppeln lässt, ebbt die Protestwelle nicht ab. „Die kommenden Tage werden für die Zukunft von Belarus entscheidend sein“, weiß der Esslinger Rolf Laschet, der seit vielen Jahren enge Kontakte in die weißrussische Partnerstadt Molodetschno pflegt. Während Lukaschenko angedroht hat, am Wochenende „für Ordnung zu sorgen“, ruft die Opposition für Montag zum Generalstreik auf. Zeichen der Solidarität aus Esslingen werden in Molodetschno aufmerksam verfolgt – und von vielen herbeigesehnt.

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