Der Augenblick der Wahrheit: Als die Stimmzettel am Sonntagabend ausgezählt wurden, waren alle Spekulationen Makulatur. Foto: Roberto Bulgrin

Die Esslinger OB-Wahl ist entschieden – nun kommt die Zeit der Analysen: Welche Wahlkampf-Taktik verspricht den größten Erfolg und wie lässt sich der schwachen Wahlbeteiligung begegnen?

Esslingen - Punkt 19.17 Uhr war die Sache am Sonntagabend klar: Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer wird neuer Chef im Esslinger Rathaus. Mit 363 Stimmen Vorsprung hatte Klopfer den zweiten Wahlgang für sich entschieden, sein härtester Konkurrent Daniel Töpfer hatte knapp das Nachsehen. Während sich Klopfer nun gedanklich auf seine künftige Aufgabe vorbereiten kann, werden die Wahlkampfleitungen beider Kandidaten noch lange nicht zur Tagesordnung übergehen können. Während die SPD, die Klopfer nominiert hatte, darüber nachdenken muss, weshalb ihr Kandidat bis zuletzt um den Erfolg bangen musste, werden sich Töpfers Unterstützer aus CDU, Freien Wählern und FDP fragen, weshalb ihr Kandidat sein Ziel trotz eines ungewöhnlich aufwendigen Wahlkampfs knapp verfehlt hat. Einig dürften sich beide Seiten nur in einem sein: Eine derart schwache Wahlbeteiligung – 41,2 Prozent im ersten und 38,3 Prozent im zweiten Wahlgang – muss allen demokratischen Kräften zu denken geben.

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