Weil sie coronabedingt nicht reisen durfte, war Preisträgerin Rugiatu „Neneh“ Turay per Videoschaltung dabei. Foto: Roberto Bulgrin

Rugiatu „Neneh“ Turay kämpft sein vielen Jahren in ihrer Heimat Sierra Leone gegen weibliche Genitalverstümmelung. Für ihren unerschrockenen Einsatz wurde sich nun von der Stadt Esslingen mit dem Theodor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit ausgezeichnet.

Esslingen - Rund 200 Millionen Frauen sind weltweit von Genitalverstümmelung betroffen – auch hierzulande leben rund 75 000 Frauen, die dieses blutige Ritual über sich ergehen lassen mussten und diese Tradition an ihre Töchter weitergeben. Doch es regt sich Widerstand. Mutige Frauen kämpfen in vielen Ländern gegen Genitalverstümmelung – eine der engagiertesten ist Rugiatu „Neneh“ Turay aus Sierra Leone. Für ihre Aufrichtigkeit und ihren politischen Mut wurde sie nun mit dem Theodor-Haecker-Preis der Stadt Esslingen ausgezeichnet. Dass die Verleihung unter Corona-Bedingungen stattfand und dass die Preisträgerin nur per Videoschaltung dabei sein konnte, machte den Abend im Neckar Forum nicht minder eindrucksvoll.

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