Claudia Bitzer Foto: oh

An der Elektro-Offensive für den innerstädtischen Busverkehr führt kein Weg vorbei, wenn man es mit der Verkehrswende und dem Klimaschutz ernst nimmt, findet Claudia Bitzer. Dass die Mehrkosten über die Preiserhöhung des Stadttickets finanziert werden sollen, macht die Übernahme allerdings zu einer etwas halbherzigen Angelegenheit.

Esslingen - Was unterscheidet Lippenbekenntnisse von Glaubensbekenntnissen? Die Tatsache, dass man letztere auch umsetzt, wenn man die Chance hat. Dass die Stadt Esslingen ihren Busverkehr jetzt komplett in die eigenen Hände nehmen und ab 2024 ausschließlich elektrisch betreiben wird, ist angesichts der anstehenden Aufgaben in Sachen Verkehrswende und Klimaschutz die absolut richtige Entscheidung. Diskussionen über zukünftige Technologien machen wenig Sinn, wenn sie in der Gegenwart noch nicht greifen. Klar: Der ÖPNV ist nichts Statisches, sondern muss sich immer wieder den Bedürfnissen seiner Nutzer anpassen. Und der Städtische Verkehrsbetrieb wird in den nächsten Jahren beweisen müssen, dass die Elektro-Offensive auch ohne Total-Verstrippung bis in den letzten Stadtteil funktioniert. Aber was hindert die Stadt daran, zu gegebener Zeit ihre Elektrohybridbusse mit Fahrzeugen anderer alternativer Antriebstechniken zu ergänzen?

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