Das Dach des Fachwerkhauses bleibt vorerst leer. Von seinem Ziel, ein Solardach aufzubringen, lässt sich Thomas Kielmeyer nicht abbringen. Foto: Roberto Bulgrin

Ein Bauantrag als Provokation – und eine erwartbare Reaktion der Stadt: Der Besitzer des historischen Kielmeyer-Hauses am Esslinger Marktplatz will eine Fotovoltaik-Anlage installieren und darf nicht. Jetzt ist die Politik am Zug.

Esslingen nennt sich Stadt im Fluss, aber ich sehe nur Staumauern“, sagt Thomas Kielmeyer, der Eigentümer des Kielmeyerhauses am Marktplatz. Das 1582 erbaute Fachwerkgebäude ist eines der schönsten und prägendsten der Esslinger Altstadt und steht unter Denkmalschutz. Für ein Solardach benötigt Kielmeyer daher die Zustimmung der städtischen Denkmalschutzbehörde. Die bekommt er aber nicht. Der Besitzer stellte kürzlich einen „bewusst provokanten“ Bauantrag für eine Solaranlage, wie er sagt. Provokant deswegen, weil der Antrag gegen die Vorgaben des Denkmalschutz verstößt und zum Scheitern verurteilt ist. Zudem habe er so viele Solarzellen wie möglich für sein Dach beantragt.

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