Wenn die Hardrock-Band Johnboy am Samstag im Komma auf der Bühne steht, lassen es die drei Musiker so richtig krachen. Foto: oh Quelle: Unbekannt

Von Alexander Maier

Die Hardrock- und Metalszene gibt sich am kommenden Samstag, 5. März, im Esslinger Jugend- und Kulturzentrum Komma ein Stelldichein. Denn dort steigt das elfte Benefiz-Festival „Rock for one World“ (ROW). Vier Bands lassen es dort ab 19 Uhr so richtig krachen. Die Veranstalter wollen nicht nur musikalisch etwas bieten, sondern auch Spenden für soziale Zwecke mobilisieren.

Was aus einer Katastrophe heraus entstanden war, hat mittlerweile seinen festen Platz im lokalen Kulturkalender. Unter dem Eindruck des Tsunami in Thailand hat­te der Rockmusiker Ralf Schulz, der einer der Überlebenden der Naturkatastrophe war, 2005 das erste ROW ins Leben gerufen und in den folgenden Jahren zu einem renommierten Großereignis entwickelt. Und er fand die nötige Unterstützung bei erfolgreichen Bands wie Primal Fear, Brainstorm, Freedom Call, Sinner oder den Nitro Gods. Mehr als 50 Hardrock- und Metal-Formationen sind seither bei diesem Benefiz-Festival an den Start gegangen. Und die Idee ist auch nach dem Tod von Ralf Schulz, der 2014 eine Woche vor dem neunten Festival starb, lebendig wie eh und je: Ein Team um Klaus Wagner und Edgar Blum führt Schulz’ Lebenswerk konsequent weiter.

Die Veranstalter präsentieren am Samstag ab 19 Uhr (Einlass ist bereits ab 18 Uhr) vier Bands, die an diesem Abend für den guten Zweck ohne Gage spielen. Den Anfang macht Midnite Sky, eine Melodic-Hard-Rock-Band aus der Region, die zum ROW auch ihr jüngstes Album „Blood, Sweat and a little more“ mitbringen. „Wer Spaß haben will und an zeitgemäßem, handgemachtem Heavy Rock interessiert ist, kommt an der Gruppe Johnboy nicht vorbei“, erklärt Klaus Wagner. „Ohrwürmer, Balladen, schweißtreibende Riffs und immer einen Spruch auf den Lippen - so zelebrieren die drei Jungs aus dem Saarland ihre Musik.“

Mit von der Partie ist diesmal auch Serious Black - sechs Musiker, die schon mit einigen der angesagtesten Melodic-Metal-Bands unterwegs waren und die nun in dieser neuen Formation gemeinsame Sache machen, über die Klaus Wagner sagt: „Das ist Melodic-Power-Metal, wie es ihn lange nicht mehr gab. Da knallt einem die Erfahrung der Jahre entgegen.“ Komplettiert wird das Programm von der Schweizer Band Crystal Ball. „Die Herren um Sänger Steven Mageney setzen einen neuen Stern am Melodic-Hard-Rock-Himmel“, schwärmen die Veranstalter.

Wie immer gehen die Einnahmen des Benefizfestivals in voller Höhe an lokale soziale Einrichtungen - diesmal sind es der Verein Wildwassser, die WEK Werkstätten Esslingen-Kirchheim, der AKB Aktionskreis behinderter und nicht behinderter Menschen in Kirchheim sowie die „Let’s go Kiwi“-Disco für Jugendliche und junge Erwachsene mit Handicap in Wernau.

www.rock-one-world.de

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