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Der Geländeraufsatz für die Pliensaubrücke ist noch in aller Munde. Jetzt die Fortsetzung in der Altstadt: Will die Stadt die Innere Brücke für Radler öffnen, muss sie auch dort die Brüstung erhöhen. Beim ADFC sieht man das allerdings nicht so.

Esslingen - Die Innere Brücke hat – ebenso wie die Pliensaubrücke – schon viel gesehen. Auch jede Menge Verkehr. Schließlich gehörte das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, das in zehn Bögen Neckarkanäle und Maille überspannt, zu einer alten Fernhandelsstraße. Seit etlichen Jahrzehnten ist das Kulturdenkmal ersten Ranges, das mit seiner Überbauung der Erfurter Krämerbrücke oder dem Ponte Vecchio in Florenz ähnelt, allerdings eine Fußgängerzone. Die würde die Stadt Esslingen gerne für Radler öffnen. Aber ähnlich wie auf der Pliensaubrücke, die im Sommer mit dem Thema Schlagzeilen schrieb, ist auch die Sandsteinbrüstung der Inneren Brücke zu niedrig, um den heutigen Sicherheitsvorschriften Genüge zu tun, heißt es bei der Stadt. Auch hier brauche man 1,30 Meter, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein, dass kein Radler über die Mauer kippt. Doch die Steinquader bringen es gerade einmal auf plus/minus 90 Zentimeter.

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