Die Polizei kontrolliert verstärkt zu Schulbeginn (Symbolbild). Foto: dpa/Franziska Kraufmann

Bei Schulwegkontrollen in Esslingen und Plochingen fielen der Polizei am Montag gleich mehrere Autos auf, in denen die Kinder nicht angeschnallt oder überhaupt irgendwie gesichert waren.

Esslingen/Plochingen - Die Verkehrspolizei kontrollierte am ersten Schultag verstärkt an den Schulen. Dabei fielen einige Eltern auf - weil sie nicht dafür gesorgt hatten, dass ihre Kinder sicher im Auto saßen.

Wie die Polizei berichtet, hielten die Beamten gegen acht Uhr im Carl-Orff-Weg in Plochingen innerhalb weniger Minuten drei Autofahrer an, die ein Kind ohne Sicherung im Auto beförderten. Kurz vor 11.30 Uhr stoppte die Polizei in der Eberhard-Bauer-Straße in Esslingen ein Auto, in dem ein elf Monate altes Kind ungesichert auf dem Schoß einer Mitfahrerin auf dem Rücksitz saß, die ebenfalls nicht angeschnallt war. Auch die Beifahrerin war nicht angeschnallt. Da für das Kind kein geeigneter Sitz vorhanden war, durfte das Auto nicht weiterfahren.

Die Polizei hielt an diesem Tag noch ein weiteres Auto an, in dem ein vierjähriges Mädchen zwar in einem Kindersitz saß, jedoch nicht angeschnallt war. Ein schlechtes Vorbild gab auch ein Vater ab, der seinen dreijährigen Sohn in einem lose auf dem Beifahrersitz stehenden Kindersitz mitgenommen hatte und selbst nicht angeschnallt war.

Alle Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Mit 30 Euro wurde zudem ein Mann verwarnt, der eine Sechsjährige zwar mit Gurt auf der Rückbank beförderte, aber keine erforderliche Sitzerhöhung dabeihatte. Der Gurt verlief daher direkt über den Kehlkopf des Mädchens. Die Polizei appelliert nachdrücklich an die Erwachsenen, ihrer Verantwortung gegenüber den beförderten Kindern gerecht zu werden und diese vorschriftsmäßig zu sichern.

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