Bei diesem Besuch war die Freude groß: Mit zwei Spendenschecks über jeweils 10 000 Euro im Gepäck war das zehnköpfige Männerteam des Round Table 161 am Mittwochabend in den Garten des Kinderhauses Agapedia gekommen, als das traditionelle Helferfest für alle Beteiligten des diesjährigen Entenrennens stattfand. Mit von der Partie waren an diesem Abend außerdem Mitglieder des Vereins Wildwasser.
Seit einigen Jahren bekommen beide Vereine - Kinderhaus und Wildwasser - den Spendenerlös des Entenrennens zu jeweils 50 Prozent. „Der diesjährige Betrag ist der höchste bislang, allein 6000 Lose zu je drei Euro wurden für das Rennen verkauft. Das hat sich richtig gut etabliert“, freute sich Peter Freitag vom Round Table. Klar ist schon jetzt, dass es auch im kommenden Jahr Grund zur Freude gibt: Denn dann gebe es gleich zwei Jubiläen zu feiern, sagt Freitag: „30 Jahre Round Table 161 und das zehnte Entenrennen. Da werden wir uns auf jeden Fall etwas Besonderes einfallen lassen.“
In diesem Jahr seien rund 30 bis 40 Helfer beim Großprojekt Entenrennen im Einsatz gewesen: „Wer Zeit hat, hilft, das hat sich eingespielt“, erklärt Freitag. Das sei auch wichtig: „Mittlerweile sind beim Entenrennen mehrere Tausend Besucher in der Stadt unterwegs, da sollte die Organisation schon klappen“, sagt er.
Seit gut sechs Jahren bestehe die Kooperation zwischen Round Table und Wildwasser schon, erzählt die Wildwasser-Geschäftsführerin Martina Huck, mit dem Kinderhaus Agapedia arbeitet man laut Leiter Peter Döffinger seit fünf Jahren zusammen. Seitdem werden beide Vereine mit den Erlösen des Entenrennens bei ihrer alltäglichen, vielfältigen Arbeit unterstützt. „Das ist jedes Mal eine große Hilfe für uns“, bestätigen Huck und Döffinger.
Zum Einsatz kommen die je 10 000 Euro bei beiden Vereinen an verschiedenen Stellen. Im Kinderhaus etwa brauche man immer wieder Material für den Zirkus oder für die anderen Kreativangebote, auch das Spielhaus im Garten solle „etwas aufpoliert“ werden, zählt Peter Döffinger auf. Bei Wildwasser gebe es ebenfalls verschiedene Bereiche, in denen das Geld gut eingesetzt werden könne, sagt Martina Huck: „Wir brauchen es etwa für unser Präventionsprojekt an Schulen oder für die umgehende Beratung und Hilfe bei Vergewaltigungen. Hier fehlt es bislang noch an Fördermitteln.“
Neben den jährlichen Spenden ans Kinderhaus Agapedia und an Wildwasser unterstütze die Truppe vom Round Table 161 immer wieder auch weitere lokale Projekte, erzählt Peter Freitag. Aktuell sammle man etwa für die Rohräckerschule, die einen Therapiehund finanzieren möchte und dafür Unterstützung benötige.