Ab dem 1. März dürfen Friseure wieder Kunden empfangen, doch den Einzelhandel plagt weiterhin die Ungewissheit. Unser Team von ES-TV hat sich mit Mona Buckenmaier, Gründerin der Initiative „Handeln für den Handel“ in Baden Württemberg, getroffen. Die Initiative fordert Gleichstellung mit den Friseurbetrieben und die Öffnung zum 1. März.

Schondorf - Seit November befindet sich Deutschland im zweiten Corona-Lockdown. Bei der letzten Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Februar haben sich Bund und Länder erneut zu den Corona-Regelungen beraten. Das Ergebnis: Der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert. Lediglich Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen. Einzelhändler und andere Branchen, die als nicht systemrelevant gelten, müssen weiterhin ihre Türen geschlossen halten. Auch eine Öffnungsperspektive gibt es aktuell noch nicht. Dagegen will der Einzelhandel nun vorgehen.

Es geht nicht um Schadensersatz

Cora Birk von ES-TV war zu Besuch beim Modelabel Riani in Schlondorf und hat dort Mona Buckenmaier, Mitglied der Geschäftsleitung bei Riani und Gründerin der Initiative „Handeln für den Handel“ in Baden Württemberg, getroffen. Mittlerweile haben sich über 100 Brands und Einzelhändler dieser Initiative angeschlossen, die eine Gleichstellung mit den Friseurbetrieben und die Öffnung zum 1. März 2021 fordert. „Tatsächlich geht es uns nicht um Schadensersatz, sondern um einen schnelle Öffnung mit guten Hygienekonzepten“, erklärt Buckenmaier. Wie genau das Vorgehen der Initiative ist und wo sie Riani und den Mode-Einzelhandel in einem Jahr sieht, erzählt Mona Buckenmaier im Interview mit ES-TV.

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