Bund und Länder haben den Lockdown erneut verlängert. Friseure dürfen zwar ab dem 1. März wieder öffnen, doch alle anderen plagt die Ungewissheit. Unser Team von ES-TV hat sich mit der Wellness Branche und dem Einzelhandel über die aktuelle Situation unterhalten.

Stuttgart - Die Bundesregierung hat die Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März beschlossen. Das bedeutet Einzelhändler und andere Branchen, die als nicht systemrelevant gelten, müssen weiterhin ihre Türen geschlossen halten. Wie es danach weitergeht ist noch unklar.

Probleme mit staatlicher Unterstützung

Christina Haneberg, Inhaberin des „Mama Spa“ in Stuttgart, hat seit November keine Kundinnen mehr behandelt: „Wir wollen arbeiten, wir haben viele Kundinnen, die unsere Dienstleistung vermissen“, sagt sie. Haneberg erzählt im Interview mit Cora Birk von ES-TV, welche Probleme es mit den staatlichen Unterstützungen gibt, wie prekär die Lage teils für ihre Mitarbeiterinnen ist und wie sie selbst mit der aktuellen Situation umgeht.

Textilhändler bleiben auf Winterware sitzen

Auch für Henry Haug, Inhaber des Textileinzelhandelsunternehmens „chris be different“ mit fünf Läden in Baden Württemberg, ist der momentane Lockdown alles andere als leicht zu stemmen: „Hier hängt im Moment Ware für 51.000 Euro“, berichtet er im Interview. Viel davon sei Winterware, auf der er nun höchstwahrscheinlich sitzen bleibe.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: