1937 übergibt Wilhelm Kissel (2. v. R.) die Siegertrophäe des Großen Preises von Tripolis an Rennfahrer Hermann Lang – im Werk Untertürkheim, vor euphorischer Belegschaft. Foto: Mercedes-Benz Classic

Wilhelm Kissel ist die treibende Kraft hinter der Fusion der Firmen Daimler und Benz und wird deren erster Vorstandschef. Im Dritten Reich biedert sich der Kurpfälzer den Nationalsozialisten an.1942 stirbt Kissel – kurz nachdem sein Sohn im Krieg fällt.

Stuttgart - Viel Zeit zum Schlafen kann Wilhelm Kissel nicht gehabt haben. Diesen Eindruck vermittelt zumindest sein Lebenslauf: Für seine Posten, Berufungen und Ehrenämter reicht eine Seite kaum aus. Kissel war im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG – und noch dazu Aufsichtsrat bei zahlreichen großen Industrieunternehmen sowie Beirat bei verschiedenen Wirtschaftsverbänden. In einem Nachruf nach seinem Tod im Juli 1942 ist die Rede von „einem an Arbeit und Erfolgen reichen Leben“.

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