Vor einem Jahr bestellte Papst Franziskus beim Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aller Länder ein. Foto: dpa/Giuseppe Lami

Die Machtstrukturen ihrer Kirche und den Zölibat hinterfragt die Synodalversammlung der Katholiken, die jetzt erstmals zusammenkommt.

Stuttgart - Vor zehn Jahren ist in der katholischen Kirche in Deutschland der erste große Missbrauchsskandal aufgeflogen. Der erste von vielen. Schon 2011 entwickelten die Bischöfe einen „Dialogprozess“, um „verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen“. Fünf Jahre und fünf Treffen später versandete das Projekt, ohne große Spuren zu hinterlassen. Und dass die mehrtausendfachen klerikalen Übergriffe auf Minderjährige aufgearbeitet worden wären, lässt sich – das hat der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, aktuell wieder bemängelt – bis heute nicht sagen.

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