Die Theatersauna ist eine von zwölf Saunen in der neuen Therme Lindau. Foto: Therme Lindau/David Matthiessen

Am Lindauer Ufer eröffnete der neueste Badetempel. Touristiker sehen darin eine Belebung des Ganzjahresgeschäfts. Doch wirtschaftliche Selbstläufer sind Thermen nicht.

Lindau - Dass Andreas Schauer durchhalten kann, hat er schon in früheren Jahren als Leistungsschwimmer gezeigt. Inzwischen ist er 50 Jahre alt, führt seit vielen Jahren eine auf Bäderbau spezialisierte Projektgesellschaft in Überlingen und zeigte erneut seine Zähigkeit beim Neubau der Therme Lindau, die er erstmals ganz auf eigenes Risiko hochgezogen hat. 2015 setzte sich Schauer bei einer städtischen Ausschreibung gegen sieben Mitbewerber durch, nahm lange Verzögerungen durch ein Bürgerbegehren und ein Verwaltungsgerichtsverfahren hin, überstand auch den Totalstillstand des zurückliegenden Coronajahrs – und eröffnete endlich Ende Juni seinen Badetempel auf dem Grund des marode gewordenen städtischen Strandbads im Eichwald, mitten im Dreiländereck. Um kostendeckend zu sein, sagt Schauer, „brauchen wir hier 250 000 Besucher jährlich“. Mit 300 000 kalkuliert er.

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