Im Molchweg in Bergheim baut und modernisiert die LBG 176 Mietwohnungen. Die Kosten dafür sind explodiert. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Zahl hat sich 2021 um 1357 Einheiten erhöht. Der Mieterverein Stuttgart wirft Verwaltung und Gemeinderat jahrelanges Versagen vor.

In Stuttgart mit seinen 600 000 Einwohnern wurden im vergangenen Jahr 1517 neue Wohnungen gebaut. Nach Abzug der abgebrochenen Wohngebäude und solcher, die anders genutzt werden, bleibt ein Zugewinn von 1357 Einheiten – deutlich weniger als die 2000, die OB Frank Nopper (CDU) 2020 im Wahlkampf zugesagt hatte. Damit behalte die Landeshauptstadt unter den deutschen Großstädten die „rote Laterne“, kritisiert der Mietervereinsvorsitzende Rolf Gaßmann und betont: „Wenn die Stadt nicht mehr wachsen will wie andere Metropolen, müsste das der Gemeinderat einmal deutlich sagen. Wenn sie wachsen soll, dann muss endlich etwas getan werden.“ Einem Zuwachs von 80 000 Arbeitsplätzen in den vergangenen zehn Jahren stünden 13 000 neue Wohnungen gegenüber. Die Situation dürfte sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. 

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