Ein Schock für das ganze Land war das Esslinger Zugunglück. Vor öffentlichen Gebäuden hingen Trauerflaggen. Foto: NWZ-Archiv

Am 13. Juni 1961 geschah in Esslingen eine Katastrophe: Zwei Vorort-Züge kollidierten mit voller Wucht an einer Gleisbaustelle. 35 Menschen starben, viele wurden verletzt. In Familien im Kreis Göppingen ist heute noch die Erinnerung an den Unglückstag wach.

Göppingen - Eigentlich war der Eislinger Günther Mundorff am 13. Juni 1961 gerade im Begriff, seinen Arbeitsplatz im Transformatorenwerk der AEG in Bad Cannstatt zu verlassen. Doch just in dem Moment wurde der Kalkulator aufgehalten – jemand hatte noch ein dringendes Anliegen. Mundorff eilte dann schnell zum Bahnhof, um seinen Zug noch zu erreichen, der in Göppingen planmäßig um 17.31 eintreffen sollte. Der fuhr ihm vor der Nase weg. Hätte er ihn noch erwischt, wäre er in höchster Gefahr gewesen. Während Mundorff sich noch ärgerte und auf den nächsten Zug wartete, kam eine Durchsage, dass sich die Züge „auf unbestimmte Zeit“ verspäten würden – wegen eines Unfalls. Zwei Vorortzüge waren bei Esslingen ineinander gekracht.

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