Nach seiner Zeit im Rathaus konnte Eberhard Klapproth von seinem Haus im Norden der Stadt zufrieden den Blick über sein Esslingen schweifen lassen. Foto: Roberto Bulgrin

Mehr als 23 Jahre lang hat Eberhard Klapproth die Geschicke der Stadt als Esslinger Oberbürgermeister gelenkt. Am 6. Dezember würde der 2010 verstorbene Jurist seinen 100. Geburtstag feiern. Seine Arbeit hat die Stadt und ihre Entwicklung wesentlich geprägt.

Esslingen - In der langen Liste derer, die die Esslinger Stadtgeschichte geprägt haben, nimmt er einen prominenten Platz ein: Eberhard Klapproth hat die Geschicke der Stadt von 1966 bis 1989 als Oberbürgermeister gelenkt „und sich dabei herausragende Verdienste erworben“, wie ihm sein Nach-Nachfolger Jürgen Zieger später bescheinigte. 23 Jahre, vier Monate und 26 Tage lang war Klapproth die Nummer eins im Rathaus, und vieles, was in seiner Ära angestoßen und realisiert wurde, prägt das Bild der Stadt bis heute. Eberhard Klapproth war ein OB mit Ecken und Kanten, doch selbst wer sich nicht zu seinen Freunden zählte, zollte ihm Respekt für seine Lebensleistung, sein preußisches Pflichtbewusstsein, sein Engagement und seine Bereitschaft, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, wenn er überzeugt war, dass sie der Stadt nützen. Klapproth würde am 6. Dezember seinen 100. Geburtstag feiern.

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