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Erinnerungsfunktionen nehmen viele Denkleistungen ab und erleichtern den Alltag. Solche Hilfen gibt es nicht nur für Geburtstagserinnerungen.

Die moderne Technik macht heute viele kleine Denkleistungen in unserem Kopf überflüssig. Der Kalender im Smartphone ist mit einer Erinnerungsfunktion ausgestattet, die – je nach Wunsch – im Vorfeld über ein Ereignis informiert. So ist es möglich, sich eine Woche vorher Geburtstage anzeigen zu lassen. Dann bleibt noch Zeit, um ein Geschenk zu besorgen. Am Jubeltag selbst gibt es dann natürlich noch eine Erinnerung – die ans Gratulieren und Überbringen des Präsents erinnert. Diese Erinnerungsfunktionen nutzen viele Smartphone-Benutzer heute regelmäßig, schließlich erleichtern sie das Erinnerungsvermögen und machen vielleicht sogar Platz für einige andere Termine, an die es sich zu erinnern gilt. Welche anderen Erinnerungsfunktionen heute durchaus einen Test wert sind, zeigt dieser Bericht.

So geht Geld sparen ganz einfach: mit dem Tarifwecker

Dass der Endverbraucher Geld sparen kann, wenn er regelmäßig Tarife vergleicht, ist längst keine Neuigkeit mehr. Was dazu nötig ist, kostet jedoch an anderer Stelle – und zwar Zeit. In regelmäßigen Abständen müssen Verträge gewälzt und Vertragskonditionen verglichen werden. Dabei ist häufig der Zeitpunkt entscheidend, denn wenn das Vertragsende naht, dann gibt’s meist gute Konditionen von den Anbietern. Um Geld zu sparen, muss bei diesem Prozedere allerdings Zeit investiert werden. Leichter wird es im Vergleichsportal. Hier sind alle verfügbaren Anbieter für das gewünschte Produkt gelistet. Sie offerieren – passgenau zu den individuellen Daten – ein Angebot, das der Endverbraucher in Ruhe vergleichen kann. Punkt für Punkt (und genau das kostet Zeit) werden dann die Vertragsdetail verglichen, bevor ein Wechsel ansteht.

Dass das in der Praxis noch besser funktionieren kann, zeigt der Tarifwecker von stromvergleich.de. Der Anbieter offeriert zwei Erinnerungsfunktionen:

1.) Bei der ersten Variante übernimmt das System den zeitraubenden Tarifvergleich unter Berücksichtigung der eingangs festgelegten und gespeicherten Vertragsvorlieben. So werden beispielsweise nur Ökostrom-Angebote verglichen oder nur Anbieter, die eine kostenlose Hotline offerieren. Gewechselt wird ganz automatisch. Zwei Wochen bevor der Strom vom neuen Anbieter kommt, erhält der Endverbraucher eine E-Mail oder alternativ einen Anruf. Dabei wird lediglich die Aktualität der Daten überprüft.

2.) Die zweite Variante ist hingegen für Skeptische geeignet. Dabei gibt es zwar eine Erinnerung, dass die Kündigungsfrist bevorsteht und ein Wechsel in Betracht kommen kann, mehr jedoch übernimmt das System dabei nicht. Das heißt, dass nach der Erinnerungsmail der manuelle Vorgang des Vergleichens startet, der ggf. zu einem Wechsel des Anbieters führt. Ob das so kommen wird, entscheidet letztlich der Endverbraucher selbst.

Beide Varianten haben Charme. Während die erste Option das Rundum-Sorglos-Paket darstellt, bei dem der Endverbraucher die gewünschten Konditionen vollautomatisch zum besten Preis erhält, ist Variante 2 häufig die Einsteiger-Option. Wer in den Genuss der automatischen Erinnerung kommt, nutzt im zweiten Schritt häufig den Full-Service.

Für die Gesundheit: die Trink-Erinnerungsfunktion

Die Statistiken unter stiftung-kopfschmerz.de, die zeigen, wie weit verbreitet Kopfschmerzen in der Bevölkerung sind, sprechen eine deutliche Sprache: 67,4 Prozent der Frauen gaben an, unter Spannungskopfschmerzen zu leiden. 51,9 Prozent der Männer beklagten dieselben Schmerzen. Bei drei Prozent der Bevölkerung ist dieser Kopfschmerz chronisch, 38 Prozent der Erwachsenen leiden gelegentlich unter den Schmerzattacken. Die Gründe für Kopfschmerzen könnten vielfältiger nicht sein. Stress, Bildschirmarbeit, psychosomatische Probleme und Lärm zählen zu den häufigsten Ursachen, die zu Kopfschmerzen führen können. Hinzu kommen auch Faktoren wie beispielsweise die Ernährung, die vergleichsweise einfach beeinflusst werden kann.

Reichlich Wasser zu trinken, ist für Kopfschmerzen-Geplagte immer ein guter Rat, doch befolgen tun diesen nur wenige. Im Themendossier zum Thema Trinken unter wdr.de geht es nicht darum, den Mythos der Zwei-Liter-Regel aufrecht zu erhalten, denn Flüssigkeit erhält der Körper nicht nur durch das Trinken selbst, sondern auch durch die aufgenommene Nahrung. Ernährungswissenschaftler raten, auf den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse zu hören. Allerdings müssen insbesondere die Menschen, die kein richtiges Durstgefühl verspüren, auf eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme achten.

Tipp: Apps wie beispielsweise der Water Drink Reminder übernehmen diesen Job ganz problemlos. Veranschlagt wird eine Flüssigkeitsmenge je nach Geschlecht, Größe, Gewicht und nach individuellen Zielen (beispielsweise einer Gewichtsabnahme). Anschließend wird die täglich benötigte Flüssigkeitsmenge veranschlagt. Stündlich gibt der Reminder Laut und fordert den Smartphone-Besitzer dazu auf, etwas (idealerweise Wasser) zu trinken. Die Menge, die dann getrunken wird, kann direkt dokumentiert werden – und zwar in verschiedenen, vorgegebenen Literangaben.

Aktivitätstracker erinnern an den kurzen Spaziergang

Es sind vor allem Bürotäter, die morgens ihren Arbeitsplatz beziehen und mittags oder gar erst abends wieder den Heimweg antreten. Was dazwischen passiert, ist für die Bewegungsbilanz des Tages äußerst negativ, denn an Bewegung passiert hier nicht viel. Aktivitätstracker, die mittlerweile häufig als moderne Smartwatches daherkommen, können für diesen Anlass eine praktische Erinnerungsfunktion offerieren. Sie melden sich, wenn der inaktive Zeitraum sich zu sehr in die Länge dehnt und ermuntern dazu, sich kurz die Füße zu vertreten. Eine Runde um das Geschäftsgebäude zu flanieren, hilft zudem dabei, den Kopf freizubekommen. Geht das nicht, darf es auch eine Runde durchs Bürogebäude sein.

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