Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Kopf der in Verruf geratenen AK-Partei Foto: AFP/Adem Altan

Funktionäre der Erdogan-Partei sollen Tausende Menschen nach Deutschland geschleust haben. Für hohe Geldbeträge sind Menschen als Delegation getarnt in die Bundesrepublik gereist. Wer alles von dem Geschäft profitiert haben soll, ist noch unklar.

Hannover - Das „Projekt für Umweltsensibilität“ bot den Bewohnern von Korgan im Nordosten der Türkei eine völlig neue Perspektive. Die Behörden dort organisierten im vergangenen Sommer eine zehntägige Delegationsreise nach Hannover. Offizielles Ziel war es, die Praxis der deutschen Umweltpolitik zu begutachten. Auf der Liste der Delegationsmitglieder standen 53 Namen – doch am Ende der Reise kehrten nur vier Teilnehmer in die Türkei zurück, wie die Zeitung „Sözcü“ meldete. Denn in Wirklichkeit diente das Projekt nicht der Umwelthilfe, sondern dem Menschenschmuggel.

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