Tausende kleine Gummienten haben sich am Sonntagnachmittag in Bietigheim ein Wettschwimmen geliefert. Worum es dabei ging und wer das Rennen veranstaltet hat.
Was passiert, wenn Löwen und Enten zusammenarbeiten, konnte man Sonntagnachmittag in Bietigheim-Bissingen erleben. Beim verkaufsoffenen Sonntag in der Bietigheimer Altstadt ließ der örtliche Lionsclub tausende kleiner Gummienten durch die Metter schwimmen.
Der Nebenfluss der Enz verläuft parallel zur Altstadt und bietet mit seinem engen Flussbett die ideale Kulisse für die Gaudi. Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, soll mit der Aktion Gutes getan werden. Im Vorfeld konnte sich jeder „seine Ente“ sichern. Gehörte sie zu den 40 schnellsten unter den mehr als 4000 am Start, winkten Gewinne.
Zudem gab es vorab ein Rennen mit größeren Gummienten, mit den Fähnchen derjenigen, die die sozialen und kulturellen Zwecke des Lionsclubs besonders fördern. Vor allem viele Kinder fieberten bei dem Rennen der Plastiktiere mit. Am Ende der kurzen Strecke der Metter wurden alle Enten wieder eingesammelt, damit sie nicht weiter in die Enz fließen.
Mit dem Erlös des Entenrennens unterstützten die Lions soziale und kulturelle Projekte in Bietigheim-Bissingen und Umgebung. Dazu gehört unter anderem therapeutisches Reiten, das Hospiz, die Beratungsstelle Silberdistel und Begabtenförderung der Musikschule.