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Im Alltag gibt es einige Möglichkeiten, den eigenen Energieverbrauch zu senken und damit Strom zu sparen. Die Energiespartipps für den Haushalt. Und: Lohnt sich ein Versorgerwechsel? 

Hohe Energiekosten belasten das Budget im Privathaushalt ebenso wie im Unternehmen. Dabei gibt es fast in allen Bereichen viele Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren und Strom zu sparen. Energiesparen entlastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern trägt zu einem nachhaltigen Lebensstil bei. 


Energiespartipps für den Haushalt

Der verantwortungsvolle Umgang mit Energie schont natürliche Ressourcen. Unabhängig davon, ob der Stromverbrauch im Unternehmen oder im privaten Haushalt reduziert wird, kann dadurch ein wichtiger Beitrag zum Energiesparen geleistet werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Durch die Verwendung von Energiesparlampen anstatt handelsüblicher Glühbirnen kann der Stromverbrauch nachweislich gesenkt werden. Meist werden Geräte des täglichen Bedarfs wie Rasierer, Haarföhne oder elektrische Zahnbürsten mit einem Akku betrieben. Die meisten Akkus benötigen jedoch wesentlich mehr Strom als die ans Netz angeschlossenen Geräte. Es empfiehlt sich deshalb, sofort den Stecker zu ziehen, nachdem der Akku vollständig aufgeladen ist. Beim Wäschewaschen wird viel Strom verbraucht. Da die Wäsche auch bei niedrigen Waschtemperaturen rein und sauber wird, kann durch die Nutzung von Energiesparprogrammen Strom gespart werden. Wenn einige Energiespartipps für den Haushalt beachtet werden, fällt die nächste Stromrechnung deutlich niedriger aus. Eine zu hohe Energierechnung kann allerdings auch durch einen unpassenden Stromtarif oder generell durch hohe Stromkosten verursacht werden. In diesen Fällen sollte ein Wechsel des Stromanbieters in Erwägung gezogen werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, den Stromversorger zu wechseln. Allerdings sichern sich die meisten Stromanbieter inzwischen mit einer Schufa-Abfrage ab, bevor einem Vertragsabschluss zugestimmt wird. Wenn Schufa-Einträge vorhanden sind, gestaltet sich ein Versorgerwechsel meist deutlich komplizierter. Dennoch ist ein Stromanbieterwechsel trotz schlechter Schufa möglich, allerdings sollte man sich zuvor genau informieren. Bei vielen Stromanbietern besteht die Möglichkeit, einen Tarif mit Vorauskasse zu nutzen. Die Vorauszahlung der Abschläge kann eine Alternative darstellen, falls es zu einer Ablehnung aufgrund negativer Schufa kommt. Außerdem besteht bei einer negativen Bonitätsprüfung auch die Möglichkeit, die Schufa-Einträge zu überprüfen und unrechtmäßige Einträge löschen zu lassen, sodass wieder eine positive Bonität besteht. 


Hilft ein Versorgerwechsel Energiekosten zu sparen?

Bei einem Stromtarif mit Vorauskasse müssen alle Leistungen im Voraus erbracht werden. Um solche Tarife zu finden, kann ein Tarifvergleich durchgeführt werden. Einen Stromvergleich auf Strombob durchzuführen stellt eine Möglichkeit dar, gezielt nach Stromtarifen mit Sonderabschlägen oder Kaution zu suchen. In der Regel können mit den Stromrechnern unabhängiger Vergleichsportale die Suchergebnisse so gefiltert werden, dass nur Tarifmodelle, die dem individuellen Bedarf entsprechen, angezeigt werden. Nachdem ein neuer Stromanbieter gefunden ist, wird der Anbieterwechsel einfach online durchgeführt. Ob mit einem Stromtarif Sparpotenzial verbunden ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es wird davon ausgegangen, dass die Basistarife der Grundversorger meist teurer sind, sodass bei einem Anbieterwechsel möglicherweise einige Hundert Euro jährlich gespart werden können. Um sicher zu sein, dass tatsächlich Kosten eingespart werden, sollte beim Stromvertrag auf jedes Detail geachtet werden. Da wichtige Vertragskonditionen oft im Kleingedruckten versteckt sind, empfiehlt es sich, den Stromvertrag einer Person des Vertrauens zum Lesen zu geben, bevor dieser unterschrieben wird. Bei Ökostrom sollte außerdem auf zertifizierte Siegel geachtet werden. 

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