Die EnBW investiert massiv in Ladeinfrastruktur. Im vergangenen Jahr ging beispielsweise der Schnellladepark Rutesheim an der A8 in Betrieb. EnBW-Chef Mastiaux setzt auf Infrastruktur. Foto: factum/Andreas Weise

Der Karlsruher Energiekonzern EnBW will der Kohle im Konzern noch vor dem für 2038 anvisierten Ende den Garaus machen. Schon in den vergangenen Jahren hat die EnBW in dem Bereich massiv reduziert.

Stuttgart - Der Vorstandsvorsitzende des Karlsruher Energieversorgers EnBW, Frank Mastiaux, geht davon aus, dass sein Konzern noch vor dem geplanten Abschluss des deutschen Kohleausstiegs im Jahr 2038 die Nutzung des fossilen Brennstoffes beenden wird. „Man ist gut beraten, wenn man sich schnell auf den Weg macht“, sagte Mastiaux bei der Bilanzvorlage. Die EnBW prüfe für alle Standorte in Baden-Württemberg, ob ein Umstieg auf Gas möglich und sinnvoll sei, sodass im Zweifel auch der Weg „in die Wasserstoffwelt" offen stehe.

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