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Die Absage der Altbacher Kommunalpolitiker an öffentliche Ladestationen für Elektroautos könnte sich als Bumerang erweisen, meint unser Autor Philipp Braitinger. Die Leute werden woanders tanken. Und womöglich auch einkaufen.

Altbach ist anders. Mit der Entscheidung gegen die Schaffung einer öffentlichen E-Ladestruktur im Ortskern geht die Gemeinde einen Sonderweg. In den Nachbarorten gehören Stromtankstellen teils schon seit Jahren zum öffentlichen Angebot – auch wenn dies mit Kosten verbunden ist. Dass private Energieanbieter Strom verkaufen, während die öffentliche Hand für die Aufstellung und den Betrieb der Ladesäulen bezahlt, kann man durchaus kritisch sehen. Der Gram mancher Gemeinderäte in Altbach ob der angebotenen Vertragsbedingungen ist insofern nachvollziehbar. Und richtig ist auch, dass Altbach in den kommenden Jahren mit der Sanierung des Alten Schulhauses, der Aufstockung des Feuerwehrhauses und weiteren Projekten hohe Investitionen bevorstehen. Um diese Ausgaben kommt die Gemeinde nicht herum. Und einem nackten Mann kann bekanntlich nicht mehr in die Tasche gegriffen werden.

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