Birgit Kipfer zeigt die Sammlung von Zellentüren aus DDR-Haftanstalten. Foto:  

In Pforzheim gibt es das einzige DDR-Museum in ganz Westdeutschland – doch die rein ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter werden aus Altersgründen in Kürze aufhören. Der Fortbestand der Einrichtung ist bedroht.

Pforzheim - Man war ja von der Stasi einiges an perfiden Methoden gewöhnt, aber dieser Gegenstand macht Birgit Kipfer noch immer fassungslos: Im Ministerium für Staatssicherheit wurden sogar Duftproben von „verdächtigen“ DDR-Bürgern eingelagert; Stoffteile sind das, säuberlich in Einmachgläsern verschlossen und beschriftet – so wollte man diese Bürger mit Spürhunden finden, wenn sie untertauchen sollten. „Diese Gläser sind für mich das eindrücklichste Ausstellungsstück“, sagt Kipfer. Sie war früher SPD-Landtagsabgeordnete und ist jetzt die Vorsitzende der Stiftung, die das DDR-Museum in Pforzheim trägt.

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