Von Baiereck, am Ende des Nassachtals, führt der Wanderweg Quelle: Unbekannt

Die Wanderung im Nassachtal zwischen Uhingen und Schorndorf rund um den „Eßlinger Berg“ bietet einige schöne Ausblicke.

UhingenDas zehn Kilometer lange Nassachtal zwischen Uhingen und Schorndorf, ist als „Tal der Frohen“ bekannt. Dort wollen wir heute auch mal fröhlich wandern – und dabei den 426 Meter hohen „Eßlinger Berg“ umrunden, der zwischen dem Tal und Lichtenwald liegt. Wir starten am Wanderparkplatz an der K 1412, die von Uhingen kommend über Diegelsberg in Richtung Lichtenwald-Thomashardt führt. Circa zwei Kilometer nach Ortsende Diegelsberg liegt der Wanderparkplatz rechts, am Waldrand.

Wir wandern zunächst wenige Meter neben der Fahrstraße zurück in Richtung Diegelsberg und dann links ab, auf einen Pfad am Waldrand entlang. Nach circa 250 Metern führt der Pfad in den Wald. Kurz darauf sehen wir Wegweiser, wobei wir dem gelben Schild nach Nassach (1,3 km), links ab, folgen. Der Weg ins Nassachtal ist auch mit einem blauen Punkt an Bäumen markiert. Durch Mischwald geht es auf dem Pfad stetig abwärts. Nach circa 100 Metern kommen wir auf einen breiten Schotterweg. Hier biegen wir links ab und nach wenigen Metern, an der blauen Markierung, wieder rechts, weiter abwärts. Nach weiteren circa 200 Metern gelangen wir wieder auf einen Schotterweg. Hier biegen wir rechts ab und nach 50 Metern wieder scharf links, weiter dem blauen Punkt folgend. Jetzt geht es auf einem Schotterweg weiter abwärts. Später teilt sich der Weg. Hier rechts ab, dem blauen Punkt folgend. Nach 300 Metern kommt erneut eine scharfe Linkskurve, dann sehen wir schon erste Häuser von Nassach.

Über die Nassach

Die letzten circa hundert Meter zum Dorf geht der Weg in einen schmalen, relativ steilen Pfad über (bei Nässe nicht empfehlenswert). Dann queren wir auf einer Brücke die Nassach und kommen auf die Nassachtalstraße, auf die wir links einbiegen. Nach circa 50 Metern biegen wir rechts ab, auf den Sandäckerweg, und dann gleich links in den Glashüttenweg. Dieser führt – auch als Radweg – oberhalb der Talstraße, vorbei an einer Besenwirtschaft und dem sogenannten Künstlerhaus (links, am Ortsende), in Richtung Baiereck.

Stetig leicht aufwärts wandern wir zwei Kilometer bis Baiereck. Dort kommen wir in die Herrenbachstraße, die durch Wohngebiet führt und nach 400 Metern in die Nassachtalstraße mündet. Hier rechts ab und auf dem Gehsteig weiter durch den Ort. Bereits nach circa 100 Metern, bei Hausnummer 60 (kurz vor dem Backhäusle), queren wir die Straße und wandern nun, zwischen Häusern hindurch, auf einem breiten, geteerten Weg aufwärts.

Es geht an Kleingärten vorbei und nach circa 15 Minuten Anstieg erreichen wir die wenig befahrene Verbindungsstraße von Baiereck nach Ebersbach-Büchenbronn. Wir biegen links ab und wandern auf der Straße oder am Wiesenrand circa 800 Meter weiter aufwärts, bis zur K 1412.

Hier, wo sich die Straßen von Ebersbach, Uhingen, Baiereck und Manolzweiler treffen, stand einst eine mächtige „Königseiche“, deren Stamm nun als Sitzplatz für eine eventuelle Vesperpause dient.

Wir queren die K 1412 und biegen links ab, auf einen Pfad neben der Straße, der wenig später etwas breiter wird. Zwischen Straße und Waldrand geht es nun circa 1,3 Kilometer relativ eben zurück in Richtung Diegelsberg, beziehungsweise zum Parkplatz. Auf der Rückfahrt lohnt sich nach einem Kilometer ein Stopp an der Aussichtsplatte Krapfenreut, direkt an der Straße nach Uhingen-Diegelsberg. Von hier hat man einen klasse Blick auf das mittlere Filstal.

Strecke, Zeit und Karte

Circa 7,5 Kilometer, circa 180 Höhenmeter, circa 1,75 Stunden.

Die Besenwirtschaft in Nassach hat eine Woche vor und eine Woche nach Ostern geöffnet, 2019 von 12. bis 28. April, ansonsten 14 Tage im Herbst.

Empfohlen: Wanderkarte Göppingen Schorndorf, mit Radwegen, 1:35 000, 5,20 Euro. www.lgl-bw.de (Lgl-Shop).

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