Markanter Aussichtspunkt am Albtrauf: Vom Tierstein Foto: Panitz - Panitz

Eine Wanderung zum spektakulären Aussichtspunkt Tierstein auf der Schwäbischen Alb. Start ist der Wanderparkplatz Aimer bei Oberdrackenstein.

OberdrackensteinDie Wandersaison neigt sich dem Ende zu. Aber wenn das Wetter mitmacht, ist die eine oder andere Tour immer noch drin –, zum Beispiel zum spektakulären Aussichtspunkt Tierstein auf der Schwäbischen Alb. Wir starten am Wanderparkplatz Aimer, bei Oberdrackenstein. Anfahrt: Von der A8-Ausfahrt Mühlhausen Richtung Geislingen (B 466), vor Gosbach rechts ab nach Drackenstein beziehungsweise Oberdrackenstein. Dort, in der Ortsmitte, links ab in die Nellinger Straße, zunächst dem Schild „Wanderheim“ folgen. Nach 1,0 Kilometer kommt eine Kreuzung, hier links ab, am Großmannshof vorbei (liegt rechts). 1,0 Kilometer nach dem Hof, kurz bevor die Straße wieder ins Tal führt, kommt rechts der Parkplatz, mit großem Spielplatz und Grillstellen. Wir schnüren die Wanderschuhe und folgen der Beschilderung „Tierstein“. Hier verläuft auch einer der neu beschilderten Löwenpfade („Höhenrunde“). Wir orientieren uns aber für die erste Hälfte dieser Tour vor allem an der Markierung rote Gabel des Schwäbischen Albvereins. Auf einem Schotterweg geht es am Albtrauf entlang. Bereits nach circa 800 Metern erreichen wir den Tierstein, ein markanter Felsvorsprung auf 737 Metern Höhe (zwei Sitzbänke).

Schonterhöhe als Wendepunkt

Von hier hat man eine spektakuläre Aussicht auf das sogenannte Goißatäle bei Mühlhausen, wo sich die A8 teilt. Links sieht man Autos den Drackensteiner Hang herunter fahren, rechts sieht man Gruibingen. Direkt unterm Tierstein ist Gosbach zu sehen. Auf einem naturbelassenen Waldpfad geht es am Albtrauf weiter. Nach 500 Metern geht der Löwenpfad links runter zur Hiltenburg und Bad Ditzenbach. Das merken wir uns, vielleicht für die nächste Tour – und wandern auf der Höhe weiter geradeaus, dem gelben Schild „Schonterhöhe 3,5 km“ und der roten Gabel folgend. Später geht es nochmals ab zur Hiltenburg – wir wollen aber heute wirklich oben bleiben, haben noch „2,2 km“ bis zur Schonterhöhe. Wenig später geht es rund 100 Meter am Waldrand entlang, dann wieder in den Wald rein, wo gleich links einige Aussichtsmöglichkeiten kommen, etwa der „Badfelsen“ mit Blick auf Bad Ditzenbach, rechts darüber sieht man einen Teil von Deggingen.

Wir wandern weiter und kommen schließlich zum oberen Ende des Wanderparkplatzes auf der Schonterhöhe, zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen – unser Wendepunkt, denn hier biegen wir gleich rechts ab, auf eine breite Teerstraße (Landwirtschaftsweg), Richtung Waldstück. Auf dieser Straße, die im Verlauf durch zwei kleine Waldstücke führt, bleiben wir bis zu unserem Startpunkt (circa 3,5 Kilometer), dabei an der Kreuzung in der Senke auf dem breiten Teerweg bleiben, wieder aufwärts. 300 Meter vor dem Wanderparkplatz kommt rechts ein ehemaliger Schafstall, heute das Vereinsheim der Faschingsgesellschaft Gosbach („Loidiga Ranch“). Wenig später erreichen wir unseren Ausgangspunkt.

Strecke, Zeit und Karte

Circa 8,5 Kilometer, 120 Höhen-/Tiefenmeter, Gehzeit circa 2,5 Stunden.

Empfohlen: Karte Geislingen / Blau­beu­ren, Wandern und Rad fahren, 1:35 000, Landesamt für Geoinformation, 5,20 Euro, www.lgl-bw.de

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