Vom Kammfelsen sieht man schön auf Oberlenningen. Quelle: Unbekannt

Diese acht Kilometer lange Rundwanderung bietet herrliche Blicke aufs Lenninger Tal, viel Geschichte aus keltischen Zeiten und typische „Höllenlöcher“.

ErkenbrechtsweilerDiese knapp acht Kilometer lange Rundwanderung bietet herrliche Blicke aufs Lenninger Tal. Wir starten am Wanderparkplatz Baßgeige, von Beuren oder Owen kommend, circa 200 Meter vor Erkenbrechtsweiler links abbiegen (beschildert). Am Ende des Parkplatzes geht es auf einem Betonweg aufwärts. Gleich danach teilt sich der Weg, wir gehen rechts und bleiben bei der nächsten Wegteilung, nur wenige Meter weiter, geradeaus, in Richtung Wald – jetzt auf einem Teerweg. Wir kommen in den Wald (hier Grillstelle), nun auf einem Schotterweg (Halsenhauweg) immer geradeaus, bis wir nach 1,2 Kilometern seit Start zum Brucker Fels auf 727 Metern Höhe kommen. Hier haben wir einen beeindruckenden Blick auf Owen, dahinter Dettingen und Kirchheim, die Altbacher Kraftwerktürme und sogar Waiblingen ist am Horizont zu sehen.

Wir gehen circa 50 Meter zurück, bis zum Weg, auf dem wir gekommen sind, biegen dann aber links ab. Es geht jetzt auf einem breiten Waldpfad am Albtrauf weiter, den roten Dreiecken auf weißem Grund folgend. Nach circa 400 Metern geht links ein Pfad ab, der nach wenigen Metern zum Friedrichsfels führt. Von hier blickt man auf fast das gesamte Lenninger Tal, mit Owen, Brucken, Unter- und Oberlenningen.

Zum „Keltischen Oppidum“

Wir gehen zurück und weiter auf dem Weg am Albtrauf. Es kommen links immer wieder Aussichtspunkte. Der Weg macht eine Rechtskurve und auf Steintreppen geht es ein kurzes Stück abwärts. Dann biegen wir links ab. Es geht wieder aufwärts, immer noch dem roten Dreieck folgend. 200 Meter weiter kommen wir aus dem Wald heraus – und biegen gleich links ab (rechts käme man nach 100 Metern wieder zum Parkplatz). 400 Meter gehts nun am Waldrand entlang, bis wir vor uns das „Tor G“, des „Keltischen Oppidum“ am „Heidengraben Süd“ sehen (Informationstafel), Überreste einer Befestigungsanlage aus keltischer Zeit („Elsachstadt“). Wir gehen die 50 Meter vom „Tor G“ zurück und wandern am Waldrand weiter, also rechts ab. Einen Kilometer nach dem Heidengraben kommen wir wieder in den Wald. Auf breitem Schotterweg folgen wir jetzt der Markierung mit dem roten, liegenden Y.

Der Weg teilt sich, links geht es zum Schrofelfels. Wir gehen aber rechts und folgen weiter dem roten Y, auf breitem Waldweg. Dieser gabelt sich erneut (links ist ein Aussichtspunkt mit Bank). Weiter geht es auf dem linken Weg, stellenweise direkt am Albtrauf (bei Nässe nicht empfehlenswert). Links tut sich eine Art Schlucht auf, an deren Ende man Eingänge zu den „ Höllenlöchern“ sieht.

Der Waldweg teilt sich erneut, links geht es nach Oberlenningen (weißes Schild), wir biegen aber rechts ab, dem roten Y weiter folgend. Schließlich kommen wir am Kammfelsen vorbei (liegt wenige Meter links), von dem man auf Oberlenningen runter sieht. Wir gehen wieder zurück auf den Weg und biegen links ab, am Albtrauf entlang. 400 Meter weiter kommen wir zum Ortsrand von Hochwang, an dem wir 300 Meter entlang wandern, bis zur Autostraße, die nach Oberlenningen führt. Diese queren wir, biegen rechts ab und wandern auf dem Schotterweg nach Erkenbrechtsweiler (1000 Meter). Aber noch vor dem Ort queren wir die Autostraße erneut und wandern daneben weiter, bis wir nach 500 Metern schließlich auf der Straße Allewind nach Erkenbrechtsweiler rein kommen. Auf dieser bleiben wir, bis zum Ortsende (300 Meter), biegen dann rechts ab, auf den Fuß- und Radweg – und sehen schon den Wanderparkplatz, der nur noch 200 Meter entfernt ist.

Strecke, Zeit und Karte

Circa 8 Kilometer, 2 Stunden, 130 Höhen-/Tiefenmeter.

Empfohlen: Karte Geislingen / Blaubeuren, Wandern und Rad fahren, 1:35 000, Landesamt für Geoinformation, 5,20 Euro, www.lgl-bw.de

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