Meist sind vegan hergestellte Lebensmittel deutlich als solche gekennzeichnet. In den Supermärkten und erst recht den Biomärkten gibt es mittlerweile eine breite Auswahl. Foto: Daniel Karmann/dpa - Daniel Karmann/dpa

Der Trend zu rein pflanzlicher Ernährung ist sehr präsent in der Öffentlichkeit, dabei gibt es nur wenige Veganer. Was sie essen und was sie bewegt. Eine kurze Einführung ins Thema.

Vegan, das bedeutet kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier, keine Milch, kein Honig. Nach Schätzung der Vegetarierorganisation ProVeg ernähren sich in Deutschland 1,3 Millionen Menschen rein pflanzlich - aus religiösen, ethischen oder gesundheitlichen Gründen. Nicht viele. Dennoch wird ihre Ernährungsweise immer präsenter in der Öffentlichkeit. Vegane Speisen halten Einzug in Restaurants, es gibt ein breites Angebot in Supermärkten - meist mit einem grünen V auf gelbem Grund gekennzeichnet - und sogar Fast-Food-Riese Mc Donalds springt auf den Zug auf. Unumstritten für pflanzliche Kost sprechen Tierschutz und Klimabilanz. Dennoch gibt es eine große Lobby gegen vegane Ernährung, die mit gesundheitlichen Nachteilen argumentiert. Sind Veganer also zwangsweise mangelernährt? Nein, sagen unsere Interviewpartner, die gerade aus gesundheitlichen Gründen auf pflanzliche Küche setzen: Facharzt Dr. Michail Küsel und Gabriela Letzing, Chefin eines veganen Lokals.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: