Auf dem Weg von Donnstetten nach Westerheim geht es zunächst zwei Kilometer durch Mischwald, bis sich die große Albhochfläche auftut. Foto: Panitz - Panitz

Vorschlag für die erste Frühlings-Wandertour: Eine knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung um den Hahnenberg bei Römerstein-Donnstetten – klasse Ausblicke sind garantiert.

RömersteinDie schönen Hochflächen der Schwäbischen Alb sind immer wieder ein lohnendes Ziel für Wanderer. Als erste Frühlingstour steht eine knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung um den Hahnenberg bei Römerstein-Donnstetten auf dem Programm. Wir starten am Wanderparkplatz an der L 252, rund 300 Meter nach dem Ortsausgangsschild Donnstetten in Richtung Westerheim. Hier geht rechts ein Betonweg ab, der nach 150 Metern zu einem (nicht beschilderten) Parkplatz für circa 15 Fahrzeuge führt.

Wir parken und wandern auf dem Betonweg weiter, erst leicht auf- dann wieder abwärts, vorbei an einem Aussiedlerhof. 300 Meter danach kommen wir an eine Art Kreuzung, die wir geradeaus queren und wieder aufwärts wandern, rein in den Wald. Rechts, an einem Baum, weist ein weißes Schild in Richtung Feldstetten. Dieser Beschilderung – und einem gelben Dreieck auf weißem Grund, das etwas später zu sehen ist – folgen wir zunächst. Es geht jetzt rund zwei Kilometer auf einem breiten Waldweg durch Mischwald, der durch die Stürme im März 2019 ziemlich beschädigt wurde. Circa 100 Meter bevor wir wieder aus dem Wald kommen, biegen wir an einem blauen Metallpfosten rechts ab (das gelbe Dreieck ist noch weiter rechts zu sehen) und wandern auf einem Wiesenpfad, 200 Meter am Waldrand entlang, zum schon sichtbaren Feldweg (zwei Betonstreifen) leicht abwärts. Dort angekommen biegen wir links ab.

Vorbei am Ferienhof Egelsee

Nach 400 Metern erreichen wir eine kaum befahrene Straße, die links nach Westerheim und rechts nach Feldstetten führt (keinerlei Beschilderung hier). Wir biegen links ab und wandern auf der Straße, beziehungsweise auf der Grasnarbe daneben, circa einen Kilometer. Es geht in einer weiten Rechtskurve zunächst leicht aufwärts, vorbei am Ferienhof Egelsee, wo ein Schild auf 828 Meter Höhe hinweist. Jetzt geht es wieder abwärts, vorbei an einer Grillstelle mit Bänken und Tisch (Wanderparkplatz ausgeschildert). Kurz danach verlassen wir den Fahrweg nach links und wandern jetzt wieder im Wald, parallel zur Straße, weiter abwärts.

Nach circa 400 Metern queren wir die Fahrstraße und wandern auf dem geteerten „Kapellenwanderweg“ (beschildert) weiter. Jetzt sehen wir vor uns den Albcampingplatz Westerheim und wenig später auch die ersten Häuser des Luftkurortes. Rund 200 Meter bevor der Kapellenwanderweg wieder auf die Fahrstraße treffen würde, biegen wir links ab, auf einen drei Meter breiten Wiesenpfad (zwischen zwei Feldern). Auf dem Pfad geht es 100 Meter leicht abwärts bis zur Fahrstraße. Dort links ab und nach 50 Metern gleich wieder rechts, auf den geteerten Feldweg, der unterhalb des Albcampingplatzes, Richtung Donnstetten zurück führt (Alb-Neckar-Radweg (AN, beschildert).

Es geht jetzt stetig leicht aufwärts. Wir folgen den Radwege-Markierungen (grüner Pfeil). Nach 1,7 Kilometern kommen wir wieder 200 Meter durch Wald. Danach geht es 400 Meter weiter aufwärts, bis wir an der ersten Möglichkeit links abbiegen, auf einen Weg mit zwei Betonstreifen, abwärts. Nach circa 300 Metern biegen wir vor einer Aussichtsbank rechts ab und wandern rund 700 Meter, bis wir unterhalb des Aussiedlerhofs wieder auf den Betonweg kommen, den wir schon kennen. Hier rechts ab, den schönen Blick auf Donnstetten noch mal genießen, und dann wandern wir die wenigen Metern zurück zum Parkplatz.

Strecke, Einkehr, Karte

9,6 Kilometer, circa 2,5 Stunden, 158 Höhen-/Tiefenmeter. Ein Viertel durch Wald. Höchster Punkt 864 Meter.

Einkehrmöglichkeit in Donnstetten: Bistro/Cafe Schepps, „Grüner Baum“ und an der Sommerbobbahn.

Empfohlen: Karte Geislingen Blau­beu­­ren, Wandern/Rad fahren, 1:35 000, 5,20 Euro, Internet: www.lgl-bw.de

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