Vom Eckfelsen: Blick auf Bad Ditzenbach, Gosbach und Mühlhausen. Foto: Panitz - Panitz

Nur knapp vier Kilometer lang ist diese relativ flache Rundwanderung überwiegend am albtrauf entlang. Sie bietet aber gleich mehrere Aussichtspunkte auf das Obere Filstal.

Bad DitzenbachUnsere heutige, nur knapp vier Kilometer lange und relativ flache Rundwanderung, oberhalb von Bad Ditzenbach-Deggingen, bietet mehrere Aussichtspunkte auf das Obere Filstal, auch „Goißa­täle“ genannt. Die Tour startet am Parkplatz Schonterhöhe, der von der B 466 ab Bad Ditzenbach (A8-Ausfahrt Mühlhausen) erreichbar ist (Richtung Aufhausen). Vom Parkplatz gehen wir zurück zur K 1436 (Bad Ditzenbach-Aufhausen), queren diese und gehen links am Silo des Bauernhofs vorbei. Kurz danach geht der Weg in einen Wiesenpfad über, der zunächst geradeaus in Richtung Strommast beziehungsweise Wald führt und später in einen Schotterweg übergeht.

Rechts blickend sehen wir Windkrafträder und den Polizeifunkturm bei Aufhausen sowie den Weiler Berneck, unser Zwischenziel. Nach einer Rechtskurve wandern wir gerade auf Berneck zu, das wir 1,1 Kilometer nach dem Start erreichen. Wer möchte, kann 100 Meter geradeaus weiter und dann schon (oder nach der Tour) im Gasthaus Burgruine einkehren. Ansonsten biegen wir kurz nach dem ersten Bauernhof (ist rechts) und noch vor dem ersten Haus von Berneck (ist links) scharf links ab, auf einen Schotterweg und wandern nun wieder Richtung Waldrand. Der Schotterweg geht in einen Wiesenweg über (rechts ist eine baumfreie Kuhweide) und führt nach Erreichen des Waldrands abwärts, aber nur circa 50 Meter, bis zu den gelben Wanderschildern.

Am Horizont grüßt der Stuifen

Wir folgen hier der Markierung „Eckfelsen 1,2 km“ nach links. Auf einem zunächst etwas steinigen Pfad geht es nun am Albtrauf entlang durch den Wald, wieder leicht aufwärts, markiert mit dem schwarz-gelben Albtraufgänger- und dem Löwenpfade-Symbol („Ave-Weg“).

Nach circa 200 Metern kommen wir wieder aus dem Wald heraus. Weiter geht es am Waldrand entlang. Links blickend haben wir wieder eine schöne Sicht auf die Albhochfläche. Nach weiteren 200 Metern geht es wieder in den Wald – und schon haben wir einen ersten Aussichtspunkt erreicht (mit einem Baumstamm als Sitzbank). Wir sehen runter auf Deggingen im Oberen Filstal („Goißatäle“), rechts darüber ist Reichenbach im Täle und am Horizont grüßt der Stuifen, der östlichste der drei Kaiserberge.

„Dankbarkeit“ am Eckfelsen

Wir gehen die paar Meter zurück auf den Pfad und setzen unseren Weg weiter am Albtrauf fort, in Richtung Westen, also nach rechts. Rund 800 Meter weiter geht rechts ein Pfad ab, der laut Beschilderung abwärts nach Bad Ditzenbach führt. Wir gehen aber geradeaus und folgen der gelben Beschilderung „Eckfelsen 0,1 km“. Wenig später haben wir den Eckfelsen erreicht. Hier ist die Aussicht auf das Obere Filstal noch schöner.

Der Blick reicht über Bad Ditzenbach und Gosbach bis nach Mühlhausen. Hier hat der Degginger Maurer Otto Wagner 1947 ein mehrere Meter hohes Holzkreuz/Bergkreuz errichtet, „aus Dankbarkeit für seine glückliche Heimkehr aus dem 2. Weltkrieg“, heißt es in einer Inschrift. Wir gehen die paar Meter zurück auf den Pfad und laufen auf diesem weiter, also rechts ab. Nach circa 100 Metern teilt sich der Pfad, wir gehen wieder rechts – und erreichen mit dem Oberbergfels auf 752 Metern Höhe einen weiteren Aussichtspunkt. Wieder geht es wenige Meter zurück auf den Pfad, und wir biegen wieder rechts ab. Ab hier weist ein Löwenpfade-Schild nun auf die „Höhenrunde“ hin. Es geht weiter durch den Wald, noch rund einen Kilometer, bis wir zum Schluss am Waldrand wieder die K 1436 und damit auch unseren Startpunkt auf der Schonterhöhe erreichen.

Strecke, Zeit und Einkehr

Anfahrt: Von Esslingen über die A8 circa 40 Kilometer.

Wanderstrecke: 3,8 Kilometer, circa 1,5 Stunden, kaum Höhenmeter.

Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Burgruine, Berneck 4, 73336 Deggingen, Di bis So ab 11 bzw. 10 Uhr, Oktober bis März: Mo und Di zu.

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