Hier links ab: Die Sickenbühlsteige im Winkelbachtal. Foto: Panitz - Panitz

Ein Wanderung rund um den 789 Meter hohen Sickenbühl, mit Grill- und Einkehrmöglichkeit in der Weilheimer Skihütte.

GruibingenHeute geht es rauf auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb, zwischen Gruibingen und Weilheim. Hier wird eine Wanderung rund um den 789 Meter hohen Sickenbühl beschrieben, mit Grillplatz und Einkehrmöglichkeit in der Weilheimer Skihütte.

Wir starten im Winkelbachtal bei Gruibingen, am großen Parkplatz an der Sickenbühlhalle (Sportgelände des TSV Gruibingen). Auf einer geteerten Straße wandern wir weiter taleinwärts und biegen nach 300 Metern – noch vor der Einfahrt zum Campingplatz – links ab auf die Sickenbühlsteige. Dieser geteerte Weg führt wenig später in lichtes Waldgebiet. Wir bleiben immer auf dem breiten Weg geradeaus. Nach einer scharfen Links- und dann einer Rechtskurve sind es noch circa 500 Meter, bis wir aus dem Wald kommen und die Hochfläche erreicht haben (seit Beginn 2,1 Kilometer, circa 40 Minuten, circa 100 Höhenmeter). Der geteerte Weg geht in einen Schotterweg über. Nach einer Rechtskurve sieht man in der Ferne einen Hochspannungsmast, den wir zunächst richtungsmäßig grob anpeilen. Vorbei an satten, grünen Wiesen geht es auf dem Schotterweg weiter. Die Sicht reicht jetzt kilometerweit. Circa 800 Meter nach Waldaustritt teilt sich der Weg: Links geht es Richtung Reußenstein, wir biegen aber rechts ab, um zur Weilheimer Skihütte zu gelangen – jetzt auf einem Teilstück des Schwäbische Alb-Nordrandwegs HW 1, der auch eine beliebte Radstrecke ist.

Biergarten, Spiel- und Bolzplatz

Wir unterqueren die Hochspannungsleitung. Bald sieht man die in einer Senke liegende Weilheimer Skihütte hervorlugen. Kurz bevor man zum zweiten Mal die Hochspannungsleitung unterquert, weist rechts ein kleines, kaum sichtbares Schild auf die Skihütte hin. Wir gehen hier rechts und gelangen auf einen Wald- und Wiesenpfad, der abwärts, erst geradeaus, dann rechts ab zur Skihütte führt, die wir nach circa gut einer Stunde seit dem Start erreichen. Alternative: Vom Schotterweg nicht rechts ab, auf den Wiesenpfad, sondern rund 500 Meter geradeaus weiter und dann rechts ab auf einen weiteren Schotterweg, der im Bogen zur Skihütte führt (beschildert), was insgesamt circa 1,5 Kilometer mehr Weg bedeutet.

Die Weilheimer Skihütte liegt auf 720 Metern Höhe und wird an allen Sonn- und Feiertagen (außer von circa Mitte Dezember bis Mitte Januar) öffentlich von Vereinsmitgliedern bewirtschaftet („Gute Hausmannskost, selbst gemachte Kuchen“). Es gibt hier einen Biergarten, einen Spielplatz und einen Grillplatz.

Der Rückweg ins Winkelbachtal führt erneut über einen Wiesenpfad, jetzt aber in Richtung Osten. Der Pfad ist je nach Jahreszeit mehr oder weniger gut zu erkennen. Alternativ kann man den Schotterweg (Winterspreitsteige) rund 50 Meter weiter links benutzen, der zunächst im Wald verläuft. Nach rund 300 Metern passieren wir einen Bolzplatz – und wandern auf dem Schotterweg weiter in Richtung Winkelbachtal beziehungsweise Gruibingen. Rechter Hand, circa 300 Meter entfernt, sieht man die Hütte des Gruibinger Albvereins. Der Schotterweg führt nun wieder in den Wald hinein und etwas stärker bergab. Nach einer Rechtskurve erreicht man einen Waldweg. Hier links abbiegen. Rund 150 Meter weiter kommt der große Wanderparkplatz Talenwiesen (von hier nur 1200 Meter bis zur Skihütte), den man links liegen lässt und dann rechts auf einen Fahrweg abbiegt. Nach 1,5 Kilometern erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt an der Sickenbühlhalle.

Strecke, Zeit und Karte

Circa 7,5 Kilometer, 2,5 Stunden, 170 Höhen-/Tiefenmeter.

Anfahrt: Von ES circa 43 Kilometer, über die A8, Ausfahrt Mühlhausen, weiter nach Gruibingen, in Ortsmitte links ab zur Sickenbühlhalle (Schild).

Empfohlen: Karte Göppingen / Schorndorf, Wandern und Rad fahren, 1:35 000, 5,20 Euro, www.lgl-bw.de

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