Ob die Region zum Erkunden mit den Walking-Stöcken einlädt, zeigt ein Blick auf die Landschaft. Foto: pixabay_pcdazero - pixabay_pcdazero

Zugegeben, die wohlklingende Formulierung des Angebots eines Wellness-Wochenendes „mit allem, was dazugehört“ klingt verlockend, doch ein mindestens ebenso großer Überraschungsfaktor wird mit dieser Formulierung impliziert. Bei mydays.de gibt es ganz unterschiedliche Angebote für Wellness-Wochenenden. Was gehört denn nun alles dazu? Das hängt natürlich vom Hotel bzw. vom Veranstalter ab. Was jedoch meist dazugehört und was besonders beliebt oder empfehlenswert ist, zeigt dieser Wellness-Ratgeber.

Massagen entspannen den Körper

Die Liste der möglichen Massagearten reicht nahezu von A wie Aromamassage bis W wie Wellness- Massage. Eine kleine Aufstellung möglicher Massageformen zeigt die folgende Tabelle. In diesem Portal gibt es weitere Massagearten samt ausführlicher Beschreibung.

Aromamassage: Die Aromamassage setzt meist auf den Einsatz ätherischer Öle. Sie entfalten Düfte und Dämpfe, die Gefühle und Empfindungen auslösen können.

Ayurveda Massage: Die Ganzkörpervariante der Ayurveda-Massage, die Abhyanga, beschreibt eine Massage unter Verwendung von Kräuterölen. Gifte und Schlacken sollen so aus dem Körper weichen. Tiefenentspannung soll einsetzen.

Balinesische Massage: Der Masseur nutzt bei dieser traditionell aus Indonesien stammenden Massageform sowohl die Hände als auch die Unterarme. Streichbewegungen sowie stärkerer und sanfterer Druck wechseln sich ab.

Chi-Yang-Massage: Die Chi-Yang-Massage braucht Zeit. Zeit. um Blockaden zu lösen. Zeit, um den Energiehaushalt wieder in gesunde Bahnen zu lenken. Auch hierbei finden Öle (oft mit Gold oder Aroma angereichert) Anwendung.

Fango-Massage: Die Fango-Massage kombiniert die traditionelle Fango-Behandlung unter Einsatz von warmem Schlamm mit einer Massage. Zunächst dürfen sich Körper und Muskeln entspannen, anschließend erfolgt die Massage.

Hamam-Massage: Die Hamam-Massage ist eine mehrteilige Massage. Zunächst geht es in das Hamam-Dampfbad. Hier beginnt der Ruheprozess. Hier öffnen sich die Poren durch die Wärme. Eine Peeling-Massage folgt. Die Schaummassage bildet den samtig-weichen Ausklang dieser Behandlung.

Lavastein-Massage: Die Lavastein-Massage ist eine spezielle Form der Hot Stone Massage. Lavasteine, die aufgelegt werden, haben eine besondere Auswirkung auf den Körper. Sie lösen Blockaden (und mitunter sogar Erkrankungen) und sorgen für einen wahren Energiekick.

Wer ganz gezielt nach einer speziellen Massageform sucht, muss im Vorfeld darauf achten, dass das Wellness-Hotel eben diese auch anbietet. Tipp: Vorbuchen macht in jedem Fall Sinn.

Körperliche Entspannung durch Sport

Auch wenn der erste Gedanke an ein Wellnesswochenende vielleicht nicht direkt auf sportliche Aktivitäten fällt, so kann es durchaus entspannend sein, fern ab vom Stress des Alltags, Sport zu treiben. Ohne ein spezielles sportliches Ziel, sondern lediglich darum, um den Körper zu erleben, eignen sich vor allem diese (sportlichen) Aktivitäten:

  • Schwimmen. Schwimmen ist eine Ausdauersportart, die für jedermann geeignet ist. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Der Stoffwechsel wird verbessert. Dabei ist Schwimmen eine sehr gelenkschonende Sportart. Das Wasser sorgt hier für Entlastung. Tipp: Die meisten Wellness-Hotels haben ein Schwimmbad. Wer Schwimmen möchte, sollte auf die Größe des Beckens achten oder darauf, dass eine Gegenstromanlage im Becken ist.
  • Walken, Joggen, Spazierengehen. Je nach Urlaubsregion ist die Landschaft oft geradezu prädestiniert dazu, per pedes erkundet zu werden. Spazierengehen ist dabei die vergleichsweise unsportlichste Aktivität, die jedoch für größtmögliche Entspannung ohne viel Anstrengung sorgen kann. Walken ist im Vergleich dazu eine Stufe schneller und das Joggen ist als ein punktuelles Ausdauertraining zu sehen, bei dem der Sport vor der Landschaftserkundung steht. Tipp: Spaziergang und Walking-Session lassen sich prima kombinieren. So ist sportliche Aktivität und Bewegung an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen, in einem möglich.
  • Pilates und Yoga. Oft werden diese beiden Begriffe in einem Atemzug genannt. Was sie assoziieren, ist Wohlbefinden, Entspannung und Gesundheit. Ein Detailvergleich zeigt jedoch durchaus Unterschiede:
    • Yoga. Der Fokus liegt auf kontrollierter Bewegung, Atmung, Konzentration und Meditation. Die Bauchatmung bestimmt jede Yoga-Session. Sie dient der Entspannung. Yoga stammt aus Indien und ist einige Jahrtausende alt.
    • Pilates. Der Fokus liegt hierbei auf der Verbesserung des Körperbewusstseins – mithilfe kontrollierter Bewegungen. Beim Pilates wird bis ins Zwerchfell geatmet. In der Vorbereitungsphase wird eingeatmet, in der Ausführungsphase wird ausgeatmet. Pilates hat sich in der Neuzeit entwickelt. Der Begründet ist Joseph Hubert Pilates.
    • Fazit: Yoga legt einen deutlich größeren Fokus auf die Entspannung, während Pilates die Intention darin begründet, den Körper (samt aller Muskelpartien) zu definieren. Welche Bewegungsform dabei entspannender wirkt, das kann nur jeder für sich entscheiden.

Welche Sport- oder Entspannungsform die persönlich Passende ist, dazu kann es keine pauschale Antwort geben. Wohl aber hilft ein prüfender Blick in die Beschreibung des Wellness-Angebots dabei, die Sportart zu finden, die bekanntermaßen für Entspannung sorgt oder die, die gerne einmal ausprobiert werden möchte.

Das leibliche Wohl

Neben Sport- und Wellnessangeboten zählt für viele auch der kulinarische Wellnessfaktor. Dabei können zweierlei Ansätze verfolgt werden.

  1. Fungiert das Wellness-Wochenende als Auszeit vom Alltag, wird meist auf besonders luxuriöse Küche wertgelegt. Mehrgängige Menüs der Haute Cuisine werden hier serviert.
  2. Soll das Wellness-Wochenende rein dem körperlichen Wohlbefinden dienen, kann sogar Spezialkost oder beispielsweise auch ein Detox-Wochenende die passende Wahl sein.
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