Immer wieder werden Menschen Opfer von Einbrüchen. Dabei trifft es Privatpersonen ebenso wie Gewerbebetriebe. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Immer wieder werden Menschen Opfer von Einbrüchen. Dabei trifft es Privatpersonen ebenso wie Gewerbebetriebe. Um sich dagegen zu schützen, gibt es heute eine Vielzahl an Innovationen und Technologien.

Esslingen - Immer wieder werden Menschen Opfer von Einbrüchen. Dabei trifft es Privatpersonen ebenso wie Gewerbebetriebe. Um sich dagegen zu schützen, gibt es heute eine Vielzahl an Innovationen und Technologien. Dennoch zeigt sich in Stuttgart und Esslingen, dass sich immer wieder Unbefugte Zugang verschaffen und Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsuchen. Doch was genau kann man im Privathaushalt dagegen tun?

Erst vor kurzem hatten wir über zwei Einbrüche berichtet. Mehrere Täter hatten sich dabei nachts, in Wendlingen, gewaltsam Eintritt in zwei Firmengebäude verschafft. Diese Aktion erweckt den Eindruck, als sei sie geplant gewesen. Dahingegen sind Einbrüche im privaten Bereich oftmals mehr Zufall als Planung. Denn bei vielen Fällen zeigt sich, dass ein bestimmter Auslöser Grund für den Einbrecher ist, sein „Glück“ zu versuchen. Oftmals ist es ein altes oder offenstehendes Fenster, das schnellen Zugang verspricht.

Moderne Fenster sind als Grundschutz ein Muss. Diese müssen bei der Anschaffung alles andere als teuer sein, wie sparfenster.de zeigt. Dabei helfen diese nicht nur, die eigenen vier Wände von außen uninteressant für Einbrecher zu machen, sondern bieten ebenfalls ein Plus beim Energieverbrauch. Somit ist der Gedanke, Fenster bei Bedarf auszutauschen sinnvoll. Selbstverständlich ist das alleine allerdings kein Schutz vor jemanden, der in die Wohnung oder das Haus eindringen will. Um den eigenen Haushalt abzusichern, braucht es kreative Lösungen, die den Einbrecher vor allem Zeit kosten. Denn Experten bestätigen, je länger das Öffnen eines Zugangs zum Objekt braucht, desto wahrscheinlicher zieht der Einbrecher wieder ab. Denn für ihn erhöht sich mit jeder Minute das Risiko, erwischt zu werden.

Dabei sind die Schwachstellen eines Hauses klar Fenster und Türen. Doch heute gibt es moderne Systeme, um alle Bereiche gut zu schützen. Wer keine Alarmanlage nutzen will, der sollte darauf achten, dass stets alles gut verschlossen ist. So sollten etwa Fenster nicht gekippt bleiben, Terrassen- sowie Balkontüren geschlossen und die Haustür immer verschlossen sein. Damit werden die potenziellen Möglichkeiten für einen Unbefugten, in das Heim einzudringen, minimiert.

Klar dabei ist jedoch ebenso, dass diese Maßnahmen alleine kaum helfen, wenn es ein Einbrecher darauf anlegt. In einem solchen Fall helfen nur noch spezielle Systeme. Hier gibt es heute eine Vielzahl von unterschiedlichen Optionen. Während einige auf Kameras setzen, helfen sich andere mit Sensoren, ganz ohne Videoaufzeichnung, um auch die eigene Privatsphäre zu schützen. Gemein haben moderne Anlagen, dass sie die Besitzer umgehend mobil über ungewöhnliche Vorgänge informieren.

Grundsätzlich kann hier viel Geld investiert werden. Für Menschen in Mietwohnungen bieten sich vor allem mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen an. Hierzu zählen etwa die Panzerriegelschlösser, Aushebesicherungen oder Zusatzsicherungen für Fenster und Türen. Damit wird der Schutz der eigenen vier Wände effektiv erhöht und dem Einbrecher Zeit geraubt. Bei Einfamilienhäusern mit entsprechendem Grundstück sind mechanische Sicherungen ebenfalls zu empfehlen. Hier würde allerdings der Einsatz einer größeren Anlage Sinn machen, schließlich gilt es etwa dunkle Stellen im Garten via automatischer Beleuchtung zu erhellen, das Eindringen im Keller unverzüglich zu melden oder ungewöhnliche Aktivitäten im Garten aufzudecken.

Somit sind moderne Fenster und Türen ein guter Anfang. Wenn diese stets verschlossen sind, haben es Einbrecher schwerer. Ohne Vorkehrungen allerdings, haben sie, wenn Zeit ist, wenig Mühe dennoch einzudringen.

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