16.6.2019 Tödlicher Absturz eines Segelfliegers in Beuren.

 Foto: SDMG

Am Sonntagnachmittag kam es bei einem Segelflugzeug, das auf der Hahnweide bei Kirchheim gestartet war, zu einem tragischen Unfall, dessen Ursache noch unklar ist.

Beuren (red) Ein 62-jähriger Pilot ist am Sonntag gegen 15 Uhr mit seinem Segelflugzeug tödlich verunglückt. Er ist mit dem Flugzeug auf das ehemalige Munitionsdepot der Bundeswehr im Tiefenbachtal bei Beuren abgestürzt. Das Gelände wird heute vom Landkreis Esslingen als Lager genutzt.

Das Segelflugzeug wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen gegen 14.45 Uhr von einem Schleppflugzeug am Segelflugplatz Hahnweide in die Höhe gezogen. Unmittelbar nach dem Ausklinken des Segelfliegers stürzte dieser aus bislang ungeklärter Ursache in das Waldgebiet bei Beuren. Im Tiefenbachtal sind viele Spaziergänger und auch Reiter unterwegs. Ein Großaufgebot an Rettungskräften machte sich auf die Suche nach dem abgestürzten Flugzeug. Es wurde nach einer Viertelstunde gefunden. Der Pilot kam beim Aufprall ums Leben.

Die Feuerwehren aus Beuren und Nürtingen waren im Einsatz. Außerdem waren der Rettungsdienst und ein Polizeihubschrauber vor Ort. Die Flugunfallermittler haben gestern die Ermittlungen aufgenommen. Hinzugezogen werden auch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU).

Die Ermittler bitten Zeugen des Absturzes, sich mit ihnen unter Telefon 0711/3990-0 in Verbindung zu setzen.

Dieser Unfall setzt eine ganze Serie von Abstürzen in der Region fort. Erst am 24. März ist auf der Hahnweide bei Kirchheim ein Pilot gestorben.

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