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Ob bei einem Neubau oder bei einer Bestandsimmobilie – die Installation einer Solaranlage mit Solarthermie oder Photovoltaik ist heute gefragter denn je. Effizientes Wohnen ist en vogue, Häuser, die sich selbst versorgen sind längst keine Rarität mehr. Bei einer Entscheidung für ein solches Projekt spielen vor allem zwei Gründe eine entscheidende Rolle – der nachhaltige Gedanke an die Umwelt und natürlich auch die finanziellen Vorteile. Der Weg zum Effizienzhaus ist heutzutage kein langer mehr.

Unser Bewusstsein für die Umwelt hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Viele Menschen setzen hierzulande auf ökologische Nachhaltigkeit. Dieses Thema hat längst auch den Hausbau erreicht. So gibt es für Neubauten schon lange Energierichtlinien, die eingehalten werden müssen. Stark nachgefragt sind aber auch technische Optionen, die über den Energiestandard hinausgehen. Mit Solaranlagen lässt sich zum Beispiel CO2 frei Energie für die eigenen vier Wände erzeugen. Solarthermie sorgt für ein warmes Zuhause, Photovoltaik für eigenen Strom. Das Resultat ist nicht nur ein nachhaltiges Zuhause, sondern auch eine erhebliche Kosteneinsparung nach kurzer Zeit. Schon nach etwa acht Jahren hat sich die Installation einer Anlage finanziell amortisiert.

Als erstes entsteht oft der Wunsch nach Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. Gerade auch letzteres ist im Alltag ein entscheidender Faktor. Die Energiepreise, besonders auch für Strom, steigen stetig weiter an. Hier kann eine Photovoltaik-Anlage helfen, eigenen Strom zu erzeugen und diesen sogar ins öffentliche Netz einzuspeisen. Wer sich dafür entscheidet, erhält nicht nur die sogenannte Einspeisevergütung, sondern kann sich auch über Fördermaßnahmen der KfW mit günstigen Krediten freuen. Diese Vorteile entstehen sowohl bei einem Neubau als auch bei einer Altbau-Sanierung.

Wer seinen erzeugten Strom nur noch geringfügig ins öffentliche Netz einspeist (Einspeisevergütung sinkt kontinuierlich) und ihn selbst nutzt, kann sogar noch mehr sparen, weil er auf weniger Strom seines externen Stromanbieters zugreift. Besonders die Kombination aus Solarthermie, Photovoltaik und Wärmepumpe bietet viele Vorteile. Solarthermie unterstützt die Wärmepumpe erheblich, so dass diese weniger Strom für die Warmwassergewinnung und die Heizung benötigt. Der notwendige Strom für die Wärmepumpe kann dann einfach aus der eigenen Photovoltaik-Anlage gewonnen werden. Zur Veranschaulichung: Bei elektrischer Warmwasserbereitung verbraucht ein Zweipersonenhaushalt im Jahr ungefähr 3500 kWh. Etwa die Hälfte kann dabei durch die Installation einer Solaranlage mit Solarthermie und Photovoltaik selbst erzeugt werden. Die finanzielle Ersparnis ist enorm, die Energieerzeugung ohne fossile Brennstoffe ein Segen für die Umwelt.

Wer sich nun für eine Solaranlage entscheidet, sollte den gesamten Prozess durch einen fachkundigen Installateur begleiten lassen, um sicherzustellen, dass auch die passende Lösung für das Eigenheim gefunden wird. Standort, vorhandene Heizanlage oder die Gebäudedämmung sind entscheidende Faktoren, welche die Lösungsfindung beeinflussen. Bei einem Neubau kann der Wunsch nach einer solchen Technik schon in der Planungsphase berücksichtigt werden, aber auch für Bestandsimmobilien gibt es in der Regel passende Lösungen. Energieeffizient ist schließlich in.

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