Für Hilde Mölk sind Herausforderungen immer auch Chancen – und die ergreift sie auch nach vier Jahrzehnten bei Bosch immer noch begeistert. Foto: /Karin Ait Atmane

Hilde Mölk hat jede Chance ergriffen, sich an ihrem Arbeitsplatz weiterzuentwickeln. Als Maschinenarbeiterin hat sie vor 41 Jahren bei Junkers in Wernau begonnen, mittlerweile ist sie technische Sachbearbeiterin an dem heutigen Bosch-Standort. Und noch immer begeistert dabei.

Am 10. Januar 1983 um sieben Uhr meldete sich eine junge Frau an der Pforte der Firma Junkers in Wernau, vom Arbeitsamt geschickt: Hilde Mölk war damals 22 Jahre alt, frisch verheiratet und gerade aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Mit ihrer feinmechanischen Ausbildung bekam sie eine Stelle in der Kupferrohrfertigung zugewiesen. „Ich dachte, ich bleibe nicht länger als ein halbes Jahr“, sagt die heute 62-Jährige. Womit sie sich gründlich verrechnet hat. Denn sie fing schnell Feuer – lebhaft beschreibt Hilde Mölk ihre erste Tätigkeit: An einer Maschine, die ihr riesengroß erschien und die mit Händen und Füßen bedient wurde, bog, schnitt und lötete sie maschinell Rohre. Das war körperlich anstrengend, machte ihr aber Spaß. Als der erste Lohn auf dem Konto landete, war sie vollends begeistert: „Da hab’ ich mir einen großen Fernseher gekauft.“

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