Die 16-jährige Mascha in Uniform und mit Gewehr: ganz normaler Teil einer militaristischen Früherziehung von Kindergartentagen an. Foto: Dmitry Bogolyubov

Wladimir Putin redet Russland ein, ein neuer Überfall aus dem Westen stünde bevor. Der Dokumentarfilm „Jelnja – Stadt des Ruhms“ bei Arte zeigt, wie gut das in der Provinz funktioniert.

Staates - Am Tag des Sieges im großen Vaterländischen Krieg gehen die Menschen auf die Straße, alte, mittelalte, junge und sogar ganz junge. Sie tragen Fotos ihrer mehr oder weniger nahen Angehörigen bei sich, die in diesem Krieg gekämpft haben, in Holz gerahmt oder auf Pappe gezogen, vor der Brust gehalten oder an Stecken in die Höhe gereckt. Auf den Filmbildern, die der Regisseur Dmitry Bogolyubov ziemlich an den Anfang von „Jelnja – Stadt des Ruhms“ gestellt hat, scheint die Prozession der Kleidung nach vor allem eine kleiner Leute zu sein. Aber die Gegend um Jelnja, 370 Kilometer westlich von Moskau gelegen, ist ja auch keine Boomregion. So richtig prosperieren wollen hier nur das allgemeine Heldenpathos und der neue Patriotismus, vor allem das Gedenken an den ersten Sieg der Roten Armee über Hitlers Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, die Rückeroberung Jelnjas.

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