Mit dem Ukraine-Krieg und den Folgen für die Energieversorgung zerbrechen Selbstverständlichkeiten. Foto: dpa/Federico Gambarini

Die Menschen machen sich Sorgen: Die Energiekrise, der Krieg, die Krisen – wo führt das alles noch hin? Gemeinsam mit der Kreissparkasse Esslingen geht die Eßlinger Zeitung dieser Frage auf dem Grund und diskutiert darüber mit spannenden Experten.

Die Krise – besser die Krisen – der Gegenwart sind überall spürbar, bis hinein in das entlegenste Wohnzimmer der Republik. Und wie kommen wir da wieder heraus? Gibt es überhaupt einen Ausweg? Oder muss die Gesellschaft erst einmal durch diese vielen Krisen gehen, um irgendwann wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen?

Die Kreissparkasse Esslingen und die Eßlinger Zeitung wollen in einer Abendveranstaltung am 21. November in der Reihe „Im Gespräch“ dieser Frage auf den Grund gehen. Daran können auch Leserinnen und Leser der Eßlinger Zeitung teilnehmen: Die EZ verlost zwei mal 20 Eintrittskarten exklusiv für Abonnenten.

Diese Experten diskutieren das Thema

Inhaltlich eingeleitet wird der Abend von einem Impulsreferat, das Torsten Höck hält. Höck ist Geschäftsführer des Verbandes für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg. Er wird auch an der anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen. Dort beschäftigen sich außerdem Jörg Zou, Geschäftsführer Stadtwerke Esslingen, Alexander Kögel, Vizepräsident der IHK-Bezirksammer Esslingen-Nürtingen sowie der Außenpolitiker und SPD-Bundestagsabgeordneter Nils Schmid (SPD) mit dem Thema.

Jeder hat Freundinnen und Freunde, die davon, erzählen, wie sie das erste Mal die Heizung ein wenig aufdrehen, weil sie sich einfach nur noch kalt und ungemütlich fühlen – insbesondere im Homeoffice - und dabei ein schlechtes Gefühl haben. Denn sie ahnen: In Erwartung eines bösen Endes bläst man gerade hart erarbeitetes Geld in die Luft. Aber die allerwichtigste Frage ist: Wie sicher ist überhaupt die Energieversorgung? Kommt der Tag, an dem es egal ist, wie viel man bereit ist, zu zahlen, weil es sowieso keine Energie mehr gibt? Sofern sich diese Frage beantwortet lässt in dem Sinne, dass die Energieversorgung an sich sicher ist, drängt sich die nächste auf: Wie entwickelt sich der Preis – kurz- und mittelfristig? Wie lange wird es eine Gas- und Strompreisbremse geben? Und warum werden Menschen, die mit Strom heizen, nicht genauso entlastet wie Gasverbraucher, obwohl sie ein Vielfaches für ihren Strom zahlen müssen?

Dazu kommt noch die Klimakrise

Doch die Krisenlage ist noch sehr viel vielschichtiger. Die unmittelbare Energiekrise mag gar nicht so lange dauern, weil bereits sehr viele Hebel in Bewegung gesetzt worden sind, um den Wegfall des russischen Gases zu kompensieren. Das wird nicht billig, aber immerhin: Einen Versorgungsnotstand muss es nicht langfristig geben.

Der Krieg Russlands in der Ukraine hingegen könnte sich noch sehr lange hinziehen, denn die Vorstellung, dass sich die militärische Groß- und Atommacht Russland aus den besetzten Gebieten in der Ukraine inklusive der Krim zurückzieht, erscheint zumindest in der jetzigen Situation utopisch. Aber all das wird von einer Krise überschattet, die uns heute bereits sehr stark mitnimmt und die Gesellschaften der Erde mit einer unvorstellbaren Macht weiter mitnehmen wird: der Klimawandel. Möglicherweise hilft ja die Energiekrise beim Umdenken. Auch diese Frage wird sich bei der Veranstaltung „Im Gespräch“ stellen. Ob sie sich auch klären lässt? Wir bleiben im Gespräch.

Die Veranstaltung in Kürze

Teilnahme
Die EZ verlost 20 mal zwei Eintrittskarten exklusiv für Abonnentinnen und Abonnenten. Rufen Sie heute unsere Hotline an: 01379/880305, nennen Sie das Stichwort „Energie“, Ihren Namen und Ihre Adresse. Wenn Sie gewonnen haben, werden Sie schriftlich benachrichtigt. (Die Gebühren betragen 0,50€ aus allen dt. Netzen.)

Bedingungen
Personen unter 18 Jahren dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind nur Abonnenten der Eßlinger Zeitung und der Zeitungsgruppe Stuttgart. Die angegebenen Daten werden nur zur Kontaktaufnahme im Gewinnfall verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Mitarbeiter der Südwestdeutschen Medienholding GmbH und deren Angehörige sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen.