Selina Siegel, Janina Häfele und Max Wildermuth (von links) am digitalisierten und neu geordneten Kantenlager. Fabi Kemmner war beim Fototermin krank. Foto: /Ulrike Rapp-Hirrlinger

Auszubildende der Denkendorfer Firma Westermann haben im Projekt „Digiscouts“ das Kantenlager des Unternehmens für Innenausbau digitalisiert. Davon profitieren sie ebenso wie die Firma.

Denkendorf - Für Meike Deuschle war es keine Frage, dass sich die Firma Westermann erneut am Projekt „Digiscouts“ beteiligt. Bereits vor drei Jahren habe man im Pilotprojekt gute Erfahrungen gemacht, sagt die Geschäftsführerin des Denkendorfer Unternehmens, das seine Schwerpunkte im Innenausbau vorwiegend von Großprojekten und in der Herstellung von Spezialmöbeln hat. Von dem Digitalisierungsprojekt profitierten beide Seiten, ist sie überzeugt. Die Azubis an der Schwelle vom zweiten zum dritten Lehrjahr seien genau im richtigen Alter, um in Sachen Digitalisierung frischen Wind reinzubringen. Der Umgang mit digitalen Medien ist ihnen von Kindesbeinen an vertraut. Diese Kompetenzen der „Digital Natives“ nutzt das Projekt „Digiscouts“. Die Tischler-Lehrlinge Janina Häfele (22), Max Wildermuth (20) und Fabi Kemmner (18) sowie Selina Siegel (23), die im zweiten Jahr eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin macht, konnten zeigen, was in ihnen steckt. „Das bereichert die Ausbildung“, ist Deuschle überzeugt.

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