Nur wenn der digitale Wandel und Nachhaltigkeit verzahnt werden, kann es gelingen, Klimaschutz sowie soziale Fortschritte voranzubringen. Foto: oh

ANZEIGE – Seit über einem Jahr finden viele Bereiche unseres Lebens digital statt: Home Office, Home Schooling, Chats mit Freunden statt echter Treffen. Das alles verbraucht Strom. Wer auf Nachhaltigkeit Wert legt, sollte sich für Ökostrom entscheiden, so die Stadtwerke Esslingen.

Esslingen - Die Digitalisierung ist wohl die größte Veränderung unserer Zeit. Wir kaufen online ein, lesen digital, arbeiten mobil und spielen online am Computer oder der Spielkonsole. Übrigens nicht erst seit Corona – die Pandemie hat die Entwicklung aber sicherlich beschleunigt. Auch bei den Stadtwerken Esslingen (SWE) spielt die Digitalisierung eine große Rolle: bei der täglichen Arbeit, aber auch bei der Energiewende. Ohne intelligente Netze, smarte Geräte und Zähler ist die Transformation von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien nicht zu schaffen.

Voraussetzung für Energiewende

Die Digitalisierung hilft in vielen Bereichen, Energie zu sparen. So hat das vergangene Jahr gezeigt, dass man im Team gemeinsam an Projekten arbeiten kann, auch wenn man sich nicht gegenübersitzt. Viele Fahrten zur Arbeitsstelle sind entfallen, auch Dienstreisen oder Anfahrten zu Seminaren und Konferenzen. Ein weiteres Beispiel aus dem Alltag: Wer die Zeitung online liest, braucht kein Papier und keine Druckerschwärze mehr, der Transport von der Druckerei zu den Verkaufsstellen fällt weg, auch der Austräger muss nicht vorbeikommen.

Internet braucht Strom

Allerdings geht auch digitales Zeitunglesen nicht ohne Ressourcen. Das Tablet dafür muss schließlich erst produziert werden, hinzu kommt der Stromverbrauch während des Betriebs. Und auch das Internet ist am Ende nicht nur virtuell, sondern ganz real: Gigantische Rechenzentren rund um den Globus verarbeiten und speichern permanent Daten, die Server müssen mit viel Energie gekühlt werden. Laut Zahlen des Freiburger Ökoinstituts machen Internet&Co. acht Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus. Übrigens lassen sich 60 Prozent des weltweiten Datenverkehrs auf Online-Videos (Streaming) zurückführen. Normales Surfen im Internet kommt auf 13 Prozent, Gaming (Online-Spiele) auf 8 Prozent.

Auf Lebensdauer achten

Nur wenn der digitale Wandel und Nachhaltigkeit verzahnt werden, kann es gelingen, Klimaschutz sowie soziale Fortschritte voranzubringen. Jeder einzelne kann dafür etwas tun, zum Beispiel das Smartphone möglichst lange nutzen. Gebrauchte Geräte, die noch funktionieren, kann man weiterverkaufen oder spenden. Und am besten achtet man schon beim Kauf auf eine möglichst lange Lebensdauer, also dass das Gerät zum Beispiel reparierbar ist. Auch der Wechsel zu Ökostrom hilft dabei, die Digitalisierung nachhaltig zu gestalten.

Von grünES, einem Unternehmen der Stadtwerke Esslingen, gibt es Ökostrom aus Wasserkraft. Pro verkaufter Kilowattstunde fließen 0,5 Cent in einen Fördertopf, um die Energiewende in der Region Esslingen voranzubringen. Mehr Infos: Kontakt: Kundencenter der SWE, Tel. 0711 3907-660, E-Mail: info@gruen-es.de, www.gruen-es.de

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