VW hat Dieselmotoren manipuliert. Foto: dpa/Patrick Pleul

Die EU-Richter lehnen Abschalteinrichtungen ab, lassen aber wichtige Fragen offen. Das wird Juristen noch viel Arbeit bereiten, meint StN-Autor Klaus Köster.

Stuttgart - Der Dieselskandal wird die Autobranche noch lange beschäftigen. Auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem lange erwarteten Grundsatzurteil keine Klarheit geschaffen, wie weit die Hersteller gehen durften. Denn er hat sich ausgerechnet den VW-Konzern ausgesucht, dessen Autos erkennen konnten, ob das Auto gerade geprüft wird und zugleich eine Software nutzte, die bei niedrigeren Temperaturen die Abgaswerte verbessert und angeblich den Motor vor Verschleiß schützt. Diese Prüfstandserkennung ist offenbar ein unrühmliches Alleinstellungsmerkmal von VW.

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