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Wenn die Nacht anbricht und die Dunkelheit alles einnimmt, ist die Stunde der Toten, des Bösen und der Geister gekommen. Perfekt für eine gruselige Horror-Party, die die Gäste zittern lässt. Nicht nur zu Halloween ist eine schaurige Motto-Party angebracht, denn dieses Motto bringt immer schrecklich schönen Spaß mit sich. Mit kreativen Ideen und Tipps zeigen wir, wie die nächste Horror-Party unvergesslich bleibt.

Wenn die Nacht anbricht und die Dunkelheit alles einnimmt, ist die Stunde der Toten, des Bösen und der Geister gekommen. Perfekt für eine gruselige Horror-Party, die die Gäste zittern lässt. Nicht nur zu Halloween ist eine schaurige Motto-Party angebracht, denn dieses Motto bringt immer schrecklich schönen Spaß mit sich. Mit kreativen Ideen und Tipps zeigen wir, wie die nächste Horror-Party unvergesslich bleibt.

Einladungen und Kostümwettbewerb

Um die Gäste von Anfang an zu überzeugen und zu motivieren, ist eine gelungene Einladung unerlässlich. Der Gastgeber sollte auf Kostümpflicht bestehen und gleichzeitig auf einen Kostümwettbewerb aufmerksam machen. Das Motto der Party kann weit gefasst sein oder der Gastgeber grenzt es beispielsweise mit dem Titel „Willkommen im Irrenhaus“, „Draculas Schloss“, oder „Die Pforte zur Hölle“ ab. Der eigenen Phantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Es sollte aber genügend Spielraum für die Gäste bleiben, sodass am Ende nicht alle das gleiche Kostüm tragen. Der Gastgeber formuliert die Karte in passender Sprache und gestaltet sie entsprechend.

Mit Dekoration überzeugen

Bei jeder Feier ist die Dekoration wichtig für das richtige Ambiente. Doch bei einer Grusel-Party ist dieser Part besonders zu beachten. Eine gute Feier erkennt der Partybesucher an der Liebe zum Detail. Wer sich wirklich Mühe gibt, kann mit der Dekoration viel erreichen. Ob Haus oder Wohnung – zu jeder Party-Location gehören realistisch aussehende Spinnweben in jedem Raum. Gruselige Grabsteine erzeugen unheimliche Friedhofstimmung, die die Toten wieder zum Leben erweckt. Passende Deko zum ausgesuchten Motto wie Hexenbesen oder tote Äste unterstützen den Gruselfaktor zusätzlich.

Findet die Party im Herbst statt, verbreiten Kürbisse mit leuchtenden, fiesen Grimassen ein ganz besonderes Licht. Mit ihnen kann auch ein Weg zum Haus beleuchtet sein, um den Gästen den richtigen Eingang zu zeigen. Einweckgläser mit Mullbinden sehen aus wie Mumienwindlichter, für Gruselatmosphäre. Das Spiel mit Licht und Schatten hat eine enorme Wirkung und darf auf keiner Party fehlen.

Ein paar Spinnen und erschreckende Tiere, wie Ratten, Mäuse oder Würmer dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Dabei kann die Dekoration ebenfalls schnell der Snack sein. Doch mit essbaren Gummiwürmern fängt der Spaß erst an.

Das passende Essen servieren

Thematisch passendes Essen und Snacks sind ein weiteres Highlight auf jeder guten Horror-Party. Als schaurig-schöne Süßigkeit bieten sich beispielsweise essbare Gummiwürmer, Augäpfel oder Spinnen an. Kleinigkeiten wie Wiener Würstchen mit Ketchup als abgetrennte Finger und Muffins mit Spinnennetzen verziert stillen den kleinen Hunger der Gäste. Mit einer schmackhaften Suppe – zum Beispiel Kürbissuppe – aus einem ausgehöhlten Kürbis als Hexenkessel ist auch der letzte hungrige Gast zufrieden und hat wieder genug Kraft gegen das Böse zu kämpfen. Damit keiner verdurstet, bietet sich eine Bowle aus Blut und Eingeweiden an. Diese kann je nach Wunsch mit Alkohol oder alkoholfrei sein, damit ebenfalls Kinder Spaß an der Bowle haben.

Entsetzlich gute Kostüme

Als Gastgeber ist die Erwartung an ein gruseliges und überzeugendes Kostüm sehr hoch. Damit alle sich vor ihm fürchten, sind ein paar Tipps zu beachten:

  1. Weiße oder schwarze Kontaktlinsen ziehen Blicke auf sich, doch Augenkontakt möchte keiner halten.
  2. Gute Gesichtsschminke ist das A und O. Mit Contouring und Highlights lassen sich beispielsweise eingefallene Gesichtszüge täuschend echt nachstellen. Deckende und gut anwendbare Schminke spielt, je nach Kostümwunsch, ebenfalls eine wichtige Rolle.
  3. Perücken verstecken das eigene Haar geschickt und sorgen für Verwechslungsgefahr.
  4. Mit Kunstblut entstehen realistische Flecken auf den Klamotten oder Wunden auf dem Körper
  5. Latex-Applikationen wie Hörner, Ohren, Wunden oder Nasen vervollständigen viele Kostüme und sehen überzeugend echt aus.

Am wichtigsten ist natürlich das Kostüm an sich. Die Verarbeitung der Stoffe und die getreue Nachstellung der Gestalt spielen die wichtigste Rolle. Denn anhand des eigentlichen Kostüms sollen die Gäste erkennen, wen oder was der Gastgeber darstellt. Mit den oben genannten Tipps perfektioniert derjenige dann die Maskierung.

Nachteile mancher Kostüm-Specials:

  1. falsche Zähne als Vampir, Zombie oder Monster gehören dazu, doch können diese beim Essen oder Sprechen stören
  2. Perücken wirken schnell billig und unecht – damit verschwindet der Gruseleffekt
  3. Kunstblut sollte realistisch verteilt sein und nicht übermäßig benutzt werden

Für Erwachsene gibt es für das Motto Horror viele Möglichkeiten, sich auszuleben. Von Wahrsagerin und Gedankenleser über Fakir oder Feuerspucker bis hin zu Varieté oder Burlesque stehen neben den üblichen Kostümen von Hexe, Zombie oder Vampir viele Optionen zur Verfügung. Ebenfalls sind Figuren aus Horror-Filmen beliebt. Dazu zählen zum Beispiel Figuren aus „Game of Thrones“, der „Rocky Horror Picture Show“, “The Purge” oder „The Walking Dead“.

Ist die Party vorbei, darf der Gastgeber die Maskerade ablegen. Vor dem zu Bett gehen sollte er sich vollständig abschminken und sauber machen, damit die Haut unter den Beanspruchung nicht nachträglich leidet. Perücken, falsche Wimpern oder Fingernägel sollten wieder in die dafür vorgesehene Verpackung gelegt werden, damit sie bei der nächsten Horror-Party noch unbeschadet zur Verfügung stehen.

Passende Musik und gruselige Soundeffekte

Damit die Musik die Gäste auf die Tanzfläche zieht, ist eine Mischung aus zum Motto passenden Liedern und bekannten Partyliedern wichtig. „Thriller“ von Micheal Jackson, „Ghostbusters“ von Ray Parker oder „Zombie“ von The Cranberries sind drei Beispiele.

Plötzliche Soundeffekte sind wirkungsvoll und verursachen Gänsehaut. Mit knarrenden Türen, tiefen Seufzern oder rasselnden Ketten und Wolfsgeheul bleibt die Horror-Party mit Sicherheit in Erinnerung. Versteckte Bluetooth-Boxen sind hilfreich, um an Orten wie dem Flur oder dem WC die Gäste mit gruseligen Soundeffekten zu erschrecken.

Gruselige Spiele oder Show-Act?

Nicht alle Feiern eigenen sich für Spiele, doch wenn der Gastgeber und die Gäste Lust haben, stehen einige passende Horror-Party-Spiele zur Auswahl. Zum Beispiel kann sich die Gesellschaft in Teams aufteilen und ein „Mumien Wettwickeln“ veranstalten. Oder die Gäste müssen den Psychokiller entdecken, der sich unter die Menge gemischt hat. Mit einem Horror-Pantomime-Spiel bringt der Gastgeber alle zum Bewegen, Rätseln und Lachen.

Wer eine unvergessliche Horror-Party haben möchte, engagiert einen Show-Act, der Feuer spuckt, Gedanken liest oder mit anderen Künsten überzeugt und die Gäste zum Staunen bringt.

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