Die deutsche Nationalmannschaft will um den Titel mitspielen. Foto: dpa/Federico Gambarini

Die Vorfreude auf die Fußball-Europameisterschaft steigt – doch die Coronapandemie ist nicht besiegt. Was passiert, wenn sich einer der Akteure mit dem Virus infiziert.

Nyon - In gesonderten Regeln hat die Europäische Fußball-Union die Folgen eines oder mehrerer positiver Corona-Tests bei einem der 24 EM-Teilnehmer festgelegt. Eine Übersicht:

- Ein Spiel wird angepfiffen, solange ein Team 13 Spieler, darunter einen Torhüter, zur Verfügung hat.

- Um diese Marke zu erreichen, können zusätzliche Spieler berufen werden, die noch nicht auf der Kaderliste der ursprünglichen 26 Spieler standen. Wenn zusätzliche Spieler berufen werden, muss eine entsprechende Zahl an Spielern aus dem 26er-Kader gestrichen werden.

Wenn eine Verlegung unmöglich ist

- Wenn ein Team das Minimum von 13 Spielern nicht erreicht, kann das Spiel innerhalb der nächsten 48 Stunden neu angesetzt werden. „Wenn ein Spiel verschoben werden muss, aber im gleichen Stadion stattfinden kann, dann wird es am folgenden Tag um 12.00 Uhr oder 15.00 Uhr angepfiffen“, sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Man habe auch die Möglichkeit, in ein Stadion auszuweichen, das nicht zu den elf EM-Arenen gehöre.

- Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

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