Silke Zindorf Foto: Rudel - Rudel

Nachfolger wird Markus Weisl, zurzeit noch beim HT Uhingen-Holzhausen

EsslingenSie will mit dem Team noch den Klassenverbleib in der Württembergliga klarmachen – dann verabschiedet sich Trainerin Silke Zindorf nach drei Jahren von den Handballerinnen der SG Hegensberg/Liebersbronn und wechselt zur neuen Saison zum SV Remshalden. Begleitet wird sie von ihrem Assistenten Jörg Patorra, der vier Spielzeiten lang bei der SG war, sowie den Spielerinnen Lena Autenrieth, Maike Medinger, Svenja Melzer, Julia Knoblauch und Luisa Grauer. Nachfolger wird Markus Weisl, der im Moment noch das Landesligateam des HT Uhingen-Holzhausen betreut.

„Es waren drei absolut tolle Jahre“, sagt Zindorf jetzt schon. Sie übernahm das SG-Team nach dem gerade geschafften Klassenverbleib in der Landesliga und führte es in ihrem ersten Jahr trotz wenig personeller Veränderungen in die Württembergliga. Dort ist im Moment im sehr engen Tabellenkeller die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt, doch zumindest der Relegationsplatz ist sicher und Zindorf ist optimistisch, dass es mit dem direkten Klassenverbleib klappt. „Es gab in dieser Saison einige Höhen und Tiefen, wir hatten einige Verletzte. Wir haben das Team in die Württembergliga gebracht, da wollen wir es auch hinterlassen“, erklärt sie.

Geht auch Masching?

„Es ist ein normaler Vorgang, dass man sich nach drei Jahren erneuert“, sagt Abteilungsleiter Michael Hettich über das Ende der Zusammenarbeit. Zindorf hatte seiner Wahrnehmung nach im vergangenen Sommer einen möglichen Abschied am Saisonende angedeutet. Die Trainerin bezeichnet dies heute „als Missverständnis“. In dem ersten Gespräch im Winter sei sie „offen für eine weitere Saison gewesen“. Dies bestätigt Hettich. Am Ende aber einigten sich beide Seiten auf eine Trennung. Hettich deutet derweil an, dass möglicherweise auch bei den Württembergliga-Männern der SG ein Wechsel auf der Trainerbank ansteht, wo Jochen Masching seit dem Sommer 2015 tätig ist.

Mit Remshalden tritt Zindorf in der kommenden Saison möglicherweise erneut in der Württembergliga an. Das Team steht in der Landesliga auf Platz zwei und ist mit zwei Punkten Vorsprung auf den Dritten auf Relegationskurs. „Das ist für mich aber nicht das alles Entscheidende. Ich glaube, dass wir ein gutes Team zusammengestellt haben“, sagt die Trainerin, die noch weitere Angebote vorliegen hatte.

Weisl ist zurzeit in seiner vierten Saison bei Uhingen-Holzhausen. Er führte das Team von der Bezirks- in die Landesliga, dort steht das HT jedoch mit 7:33 Punkten auf dem vorletzten Platz. „Er ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Wichtig war uns, dass er viel Erfahrung im Frauenbereich hat“, erklärt Hettich. Weisl war auch schon für das dritte Team des TV Nellingen, den TSV Urach und die HSG Wangen/Börtlingen tätig.

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