Der Piazzale Loreto in Mailand – eine städtische Fläche wird auf mehreren Ebenen zum Ort der Gemeinschaft. Foto: Nhood

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Der Stadtplaner Andreas Kipar fordert, urbane Räume neu zu denken und zu humanen und klimafreundlichen Zonen zu entwickeln. Dazu muss Eigentum auf ökologische Ziele verpflichtet werden.

Ach, die City! Die Gründe ihres Niedergangs sind bekannt: Aus einer sich monofunktional zum Einkaufszentrum entwickelten Innenstadt ohne Wohn- und Erlebnisräume wurden die Menschen vertrieben. Sie reisten nur noch zum Shopping an. Die Sucht nach Kapitalrenditen ließ kulturelle Anregungen, soziale Treffpunkte, gastronomische Angebote von Qualität und nicht kommerzielle Arbeitsplätze verkümmern. Internet, der zunehmende Onlinehandel und ein verändertes Konsumverhalten hatten den stationären Einzelhandel und die Warenhäuser bereits in eine Krise gestürzt, als Covid ihnen den Garaus machte und die Innenstädte endgültig zu veröden drohten.

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