Viele Hotels stehen während der Corona-Krise leer und werden umfunktioniert. Foto: AFP/DESIREE MARTIN

Auf Gran Canaria ist jetzt Hochsaison. Touristen kommen allerdings nur wenige – dafür umso mehr Flüchtlinge. Und die Einheimischen sorgen sich um das Image der Insel als Urlaubsziel.

Madrid - Wenn Achim Kantzenbach aus dem Küchenfenster schaut, sieht er die Migranten. Drüben im Hotel Waikiki stehen sie auf den Balkonen. Mitte November wurden sie vom Hafen Arguineguín hierher nach Playa del Inglés gebracht, um die tausend junge Männer. Kantzenbach hat damit kein Problem. „Wir haben niemanden beobachtet, der unangenehm auffällt“, sagt er. „Wir sehen niemanden, der hier bettelt oder die Touristen bedrängt. Die warten eben nur darauf, dass eine Entscheidung fällt.“ Eine Entscheidung darüber, was weiter mit ihnen geschehen soll. Das kann sich noch hinziehen.

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